1,4 Millionen Wohnungen fehlen: Warum Deutschlands Wohnungsmarkt kollabiert
Anton Wolf1,4 Millionen Wohnungen fehlen: Warum Deutschlands Wohnungsmarkt kollabiert
Wohnungskrise in Deutschland spitzt sich zu – 1,4 Millionen fehlende Wohnungen bundesweit
Die Wohnungsnot in Deutschland hat sich weiter verschärft: Mindestens 1,4 Millionen Wohnungen fehlen bundesweit. Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Linken, fordert dringende Maßnahmen und ein großes Investitionsprogramm für den sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau, um die Krise zu bewältigen.
Lay kritisierte die aktuelle Situation als untragbar und bezeichnete die geringe Zahl fertiggestellter Wohnungen im Jahr 2021 als „beschämend“. Sie betonte, dass sozialer Wohnungsbau, kommunale Wohnungen und Genossenschaftswohnungen absolute Priorität haben müssten. Die Bundesregierung solle selbst eine große Anzahl bezahlbarer Wohnungen errichten, statt sich auf private Investoren zu verlassen.
Bundesbauministerin Verena Hubertz hat zwar Vorschläge zur Lösung des Problems vorgelegt, doch Lay wies diese als unzureichend zurück und verlangte sofortiges Handeln. Zudem forderte sie die zügige Freigabe der bereits zugesagten Fördergelder für den gemeinnützigen Wohnungsbau.
Lay warnte, dass der Mangel an bezahlbarem Wohnraum die soziale Spaltung verschärfe. Ohne schnelle Gegenmaßnahmen werde sich die Kluft zwischen denen, die sich Wohnen leisten können, und denen, die es sich nicht leisten können, weiter vertiefen.
Die Linke pocht auf eine direkte staatliche Bauoffensive für bezahlbaren Wohnraum sowie auf beschleunigte Auszahlungen der versprochenen Subventionen. Lays Warnungen unterstreichen die wachsende Belastung vieler Haushalte, da die Wohnungsknappheit Mieten und Immobilienpreise immer weiter in die Höhe treibt.






