27 Persönlichkeiten erhalten Baden-Württembergs höchste Auszeichnung 2026
Luisa Hofmann27 Persönlichkeiten erhalten Baden-Württembergs höchste Auszeichnung 2026
Am 27. März 2026 erhielten 27 Persönlichkeiten Baden-Württembergs höchste Auszeichnung. Ministerpräsident Winfried Kretschmann überreichte im Stuttgarter Neuen Schloss den Verdienstorden des Landes an Menschen, die sich in Politik, Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft in herausragender Weise engagiert haben.
Zu den Geehrten zählten der ehemalige Fußballspieler Thomas Hitzlsperger, der Paralympionik Niko Kappel und die Sportfunktionärin Elvira Menzer-Haasis. Kretschmann würdigte ihren Einsatz und bezeichnete sie als Vorbilder dafür, wie Freiheit und Verantwortung eine starke Gemeinschaft prägen.
Der Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg wurde 2009 offiziell eingeführt, seine Wurzeln reichen jedoch bis ins Jahr 1975 zurück. Seitdem wurden 2.103 Menschen für ihre Verdienste um das Land ausgezeichnet. Die Medaille zeigt ein stilisiertes Kreuz mit einem Mittelschild, auf dem das Landeswappen abgebildet ist.
Jährlich können Gemeinden, Landkreise oder direkt das Staatsministerium Vorschläge einreichen. Die Ausgezeichneten erhalten neben einer Urkunde einen lebenslangen Freieintritt in staatliche Museen sowie das Recht, die Ordensinsignien oder die Rosette zu tragen. Die Verleihung findet in der Regel um den Baden-Württemberg-Tag am 25. April statt.
Kretschmann betonte die Führungsstärke und das Engagement der Geehrten, die durch ihr Wirken Solidarität fördern. Er hob hervor, wie ihre Arbeit die Verbindung zwischen persönlichem Einsatz und gemeinwohlorientiertem Handeln stärkt. Zu den Ausgezeichneten 2026 gehören Persönlichkeiten wie Hitzlsperger, der für seinen Kampf gegen Homophobie gewürdigt wurde, und Kappel, der sowohl für sportliche Erfolge als auch für sein Engagement für Inklusion geehrt wurde.
Die 27 neuen Träger:innen reihen sich ein in die lange Liste von Persönlichkeiten, die den Fortschritt Baden-Württembergs geprägt haben. Ihre Verdienste reichen von Sport bis hin zu sozialer Gerechtigkeit und spiegeln die Werte des Landes wider. Die Feier im Neuen Schloss stand damit nicht nur für individuelle Leistungen, sondern auch für die kollektive Wirkung ihres Wirkens.






