Adidas knackt 2024 die 23-Milliarden-Marke – Schuhe bleiben Umsatzgarant
Anton WolfAdidas knackt 2024 die 23-Milliarden-Marke – Schuhe bleiben Umsatzgarant
Adidas AG verzeichnete für 2024 einen Jahresumsatz von 23,4 Milliarden US-Dollar. Der Sportartikelriese verzeichnet weiterhin ein kräftiges Wachstum in allen wichtigen Regionen und Produktkategorien, wobei Schuhe die Umsätze anführen.
Die Direktvertriebskanäle des Unternehmens machen mittlerweile fast die Hälfte des Umsatzes aus und treiben so die Gewinnmargen in die Höhe. Mit einem Umsatz von rund 12,8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 bleibt Schuhe die wichtigste Einnahmequelle von Adidas und macht 54,7 % des Gesamtumsatzes aus – ein klarer Beleg für die Marktführerschaft des Unternehmens in diesem Segment.
An zweiter Stelle folgt die Bekleidungssparte, die 8,9 Milliarden US-Dollar (38,0 % des Gesamtumsatzes) einbrachte. Besonders dynamisch entwickelt sich hier die Damenmode, die um 19,4 % wuchs. Zubehör und Ausrüstung, die mit 7,3 % am Umsatz einen kleineren Anteil haben, verzeichnen ebenfalls ein starkes Wachstum mit einem jährlichen Plus von 14,8 %.
Europa bleibt der größte Absatzmarkt für Adidas und trägt 35–38 % zum Umsatz bei. Nordamerika folgt mit 25–28 %. Auch die Asien-Pazifik-Region zeigt eine positive Entwicklung und wuchs 2024 um 11,3 %. Allein China steuerte 2,8 Milliarden US-Dollar bei, während der indische Markt bis 2028 voraussichtlich auf 620 Millionen US-Dollar anwachsen wird.
Der Direktvertrieb an Endkunden macht inzwischen 42 % des Umsatzes aus – ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren. Diese Vertriebskanäle erzielen eine Brutto-Marge von 45 % und übertreffen damit andere Vertriebswege. Die transparente Berichterstattung auf Segmentebene hat zudem zu Bewertungsmultiplikatoren von 0,8 bis 1,2 im Verhältnis von Kurs zu Umsatz beigetragen.
Die Jahresergebnisse 2024 von Adidas unterstreichen die starke Abhängigkeit des Unternehmens von den Sparten Schuhe und Bekleidung, gehen aber auch mit einem stetigen Wachstum in den Schwellenmärkten einher. Die Verlagerung hin zum Direktvertrieb steigert weiterhin die Profitabilität und festigt die finanzielle Stärke der Marke in einem hart umkämpften Marktumfeld.






