Baden-Württemberg unterstützt freie Theater mit 243.000 Euro für gesellschaftskritische Projekte
Tobias SeidelBaden-Württemberg unterstützt freie Theater mit 243.000 Euro für gesellschaftskritische Projekte
Baden-Württemberg fördert sieben freie Theater mit rund 243.000 Euro
Das Land Baden-Württemberg hat sieben unabhängigen Theatern im gesamten Bundesland Projektmittel in Höhe von rund 243.000 Euro bewilligt. Zu den geförderten Häusern zählen Puppentheater und Ensembles in Städten wie Stuttgart, Freiburg und Rottenburg. Wie offizielle Stellen mitteilen, soll das Geld Aufführungen ermöglichen, die sonst kaum realisierbar wären.
Das Kunstministerium des Landes hat die maximale Fördersumme pro Projekt in diesem Jahr auf 40.000 Euro erhöht. Eine Jury prüft jährlich die eingereichten Anträge und entscheidet, welche Produktionen Unterstützung erhalten. Unter den Geförderten sicherte sich das Stuttgarter Materialtheater eine zweijährige Konzeptförderung.
Drei der ausgewählten Theater sind auf das Puppenspiel spezialisiert. Die weiteren geförderten Bühnen haben ihren Sitz in Offenburg, Rottweil, Schorndorf und Stuttgart. Arne Braun, Staatssekretär für Kunst, betonte die Bedeutung freier Theater bei der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Herausforderungen. Ihre Arbeiten setzten sich häufig mit Themen wie Spaltung und der Zukunft der Demokratie auseinander, so Braun.
Er unterstrich zudem, dass eine lebendige Theaterszene den sozialen Zusammenhalt stärke. Solche Produktionen regten die öffentliche Debatte an und brächten Menschen zusammen, erklärte der Staatssekretär.
Durch die Förderung können nun Vorhaben umgesetzt werden, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Mit den höheren Zuschüssen im Jahr 2024 könnten auch anspruchsvollere Projekte verwirklicht werden. Die geförderten Theater werden das Geld nutzen, um Stücke auf die Bühne zu bringen, die sich mit drängenden gesellschaftlichen Fragen beschäftigen.






