Bayerns Champions-League-Traum platzt nach schwacher Torausbeute gegen PSG
Tobias SeidelBayerns Champions-League-Traum platzt nach schwacher Torausbeute gegen PSG
Bayern Münchens Champions-League-Traum endet nach 1:1 gegen Paris Saint-Germain
Die Champions-League-Saison des FC Bayern München fand nach einem 1:1-Unentschieden im Halbfinal-Rückspiel gegen Paris Saint-Germain ein vorzeitiges Ende. Torhüter-Legende Manuel Neuer zog nach der Partie eine ernüchternde Bilanz: Sein Team habe zu viele Chancen ungenutzt gelassen und vor dem Tor an der nötigen Präzision gefehlt. Mit dem Ergebnis war der Aus der Münchner in diesem Wettbewerb besiegelt.
Neuer, der seit 2011 für den Rekordmeister spielt, räumte ein, dass die Mannschaft über beide Spiele hinweg kaum klare Torchancen herausgespielt habe. Obwohl Harry Kane im Rückspiel noch ein spätes Tor gelang, kam der Treffer zu spät, um den Spielverlauf entscheidend zu wenden. Der Schlüsselmoment, so Neuer, sei die „killerinstinktive“ Effizienz von PSG gewesen – eine Eigenschaft, die den Franzosen letztlich den Einzug ins Finale sicherte.
Neuers eigene Karriere beim FC Bayern ist geprägt von zahlreichen Triumphen: Mehrfache Champions-League-Titel, das historische Triple in der Saison 2019/2020 sowie Siege im UEFA Super Cup und bei der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft. Als einer der besten Torhüter der Fußballgeschichte war er über ein Jahrzehnt eine zentrale Säule des Erfolgs. Doch die diesjährige Halbfinal-Niederlage reiht sich ein in eine Serie früher europäischer Ausfälle für die Bayern.
Mit dem Remis war das Ausscheiden besiegelt, und Neuer analysierte, wo es gehakt hatte: „Wir brauchen mehr Abschlussqualität und müssen in den entscheidenden Momenten konsequenter agieren.“ Während die Münchner nun die Heimreise antreten, zieht Paris Saint-Germain ins Finale ein.






