26 April 2026, 14:11

Bayerns Frauen trotzen Barcelona im Champions-League-Krimi mit 1:1 und zwei Roten Karten

Zwei Frauen in Sportbekleidung spielen Fußball auf einem Feld, eine in einem grünen T-Shirt und Shorts, die andere in einem pinken Kleid, beide mit sichtbaren Tattoos an Händen und Füßen.

Bayerns Frauen trotzen Barcelona im Champions-League-Krimi mit 1:1 und zwei Roten Karten

Bayerns Frauen halten Barcelona im Champions-League-Halbfinale mit 1:1 in Schach

Im packenden Hinspiel des Champions-League-Halbfinales trennten sich der FC Bayern München und der FC Barcelona 1:1. Vor rekordverdächtigen 31.000 Zuschauern eskalierte die Partie mit zwei Platzverweisen, die das Rückspiel entscheidend prägen werden. Trotz der Rückschläge bleibt der FC Bayern zuversichtlich, erstmals in ein Finale einzuziehen.

Die Katalaninnen gingen früh in Führung, doch die Münchnerinnen zeigten Moral und kämpften sich zurück. Die Hausherrinnen standen defensiv kompakt und waren bei Kontern gefährlich – der verdiente Ausgleich gelang in der 69. Minute. Giulia Gwinn erzielte ihr erstes Champions-League-Tor nach einer starken Vorarbeit von Pernille Harder.

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In der Schlussphase wurde die Partie turbulent: Franziska Kett sah in der 79. Minute nach einem Haarziehen an Salma Paralluelo die Rote Karte. Bayerns Sportdirektorin Bianca Rech bezeichnete die Entscheidung später als überzogen. Nur wenige Minuten später flog auch Trainer José Barcala nach einer zweiten Gelben für Proteste vom Platz – die Münchnerinnen müssen das Rückspiel somit ohne Spielerin und Chefcoach bestreiten.

Trotz des Dramas bewahrten die Bayern-Spielerinnen und das Team die Konzentration. Rech und die Mannschaft blicken optimistisch nach vorn und glauben weiterhin an den ersten Finaleinzug der Vereinsgeschichte. Das 1:1 lässt die Partie völlig offen, doch der FC Bayern muss im Rückspiel in Barcelona ohne Trainer und eine wichtige Abwehrspielerin antreten. Disziplin und taktische Klugheit werden entscheidend sein, um die Widrigkeiten zu überwinden. Der Wille, ins Finale vorzudringen, bleibt ungebrochen.

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