BER baut Sommerflugplan aus: Neue Langstrecken und mehr Direktverbindungen nach Nordamerika
Luisa HofmannBER baut Sommerflugplan aus: Neue Langstrecken und mehr Direktverbindungen nach Nordamerika
Flughafen Berlin Brandenburg (BER) baut Sommerflugplan aus – neue Langstrecken und mehr Verbindungen
Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) erweitert sein Sommerflugangebot mit neuen Langstreckenverbindungen und zusätzlichen Flügen. Die Saison läuft bis zum 24. Oktober und umfasst Flüge zu 155 Zielen in 55 Ländern. Doch ein Streit um einen zusätzlichen Startslot für Emirates sorgt für Widerstand bei der Lufthansa.
Ab April wird Delta Air Lines eine Direktverbindung von BER nach New York einrichten. Im Mai folgt United Airlines mit einem eigenen Nonstop-Flug zum selben Ziel. Die neuen Verbindungen sind Teil einer Initiative der Berliner Landesregierung, um das Langstreckenangebot auszubauen und die internationalen Reiseverbindungen zu stärken.
Ab dem 3. Mai nimmt Air Transat ihre dreimal wöchentlichen Flüge nach Toronto wieder auf. Im Juli wird Air Canada mindestens drei wöchentliche Nonstop-Flugverbindungen nach Montréal einführen. Die neuen Routen sollen die transatlantischen Reiseoptionen für Passagiere verbessern.
Unterdessen kämpft Emirates mit betrieblichen Herausforderungen und hat aufgrund des anhaltenden Konflikts mit Beteiligung des Irans mehrere Flüge über Dubai stornieren müssen. Die Bundesregierung prüft nun, ob die Airline einen zusätzlichen Slot am BER erhalten soll – eine endgültige Entscheidung steht jedoch noch aus. Die Lufthansa lehnt diesen Schritt öffentlich ab und argumentiert gegen eine Kapazitätserweiterung für den Konkurrenten.
Beliebte Sommerziele ab BER sind unter anderem Mallorca, Antalya, Paris, Wien und Zürich. Der ausgeweitete Flugplan spiegelt die wachsende Nachfrage nach sowohl Urlaubs- als auch Geschäftsreisen wider.
Der Sommerflugplan am BER bietet Passagieren mehr Auswahl, darunter neue Direktflüge nach Nordamerika und wiederaufgenommene Verbindungen nach Kanada. Die Debatte um den Slot-Antrag von Emirates bleibt indes ungelöst, während die Lufthansa weiterhin Widerstand gegen den Vorschlag leistet. Die Veränderungen unterstreichen Berlins Bestrebungen, den BER als wichtigen internationalen Drehkreuz zu etablieren.






