04 April 2026, 12:05

Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit neuem Beirat und Aktionsplan

Gruppe von Menschen, die vor einem Rednerpult mit einem Mikrofon und einer Tafel mit dem Text "Sancho-Stadtrat tritt dem Stadtrat bei" stehen, mit sitzenden und stehenden Teilnehmern, Flaggen, einem Feuerlöscher und Deckenlampen im Hintergrund.

Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit neuem Beirat und Aktionsplan

Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach erweitert Mitgliedschaft und verabschiedet neuen Aktionsplan

Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach hat seine Reihen erweitert und einen neuen Aktionsplan beschlossen. Erstmals sind nun auch Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen Teil des Gremiums. Die Neuerungen sollen die Inklusionsbemühungen in der gesamten Stadt stärken.

Der Beirat trat erstmals mit 13 Mitgliedern zusammen – zuvor waren es neun. Diese Erweiterung unterstreicht das wachsende Engagement für eine breitere Repräsentation. Zu den neuen Mitgliedern zählen Menschen mit Lernbehinderungen, was einen bedeutenden Schritt hin zu mehr Inklusion darstellt.

Katharina Kaul von der Katholischen Jugendagentur wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Ihre Stellvertreterin ist Uta Vossebrecker, die die Städtische Max-Bruch-Musikschule vertritt. Beide wurden ohne Gegenstimmen vom Beirat bestätigt.

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Während der Sitzung verabschiedete das Gremium einen überarbeiteten Aktionsplan Inklusion. Das Dokument ist nun in klarer, verständlicherer Sprache verfasst, um eine größere Reichweite zu gewährleisten. Bevor der Plan endgültig vom Stadtrat beschlossen wird, prüft ihn zunächst der Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG).

Zudem entsandte der Beirat Vertreterinnen und Vertreter in verschiedene Ausschüsse des Stadtrats. Ihre Aufgabe wird es sein, die Perspektive von Menschen mit Behinderungen in lokale Entscheidungsprozesse einzubringen. Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte das Engagement der Gruppe und bezeichnete ihre Mitwirkung als "entscheidend für die Zukunft der Stadt".

Der erweiterte Inklusionsbeirat wird nun die endgültige Verabschiedung des Aktionsplans vorantreiben. Mit neuer Führung und einer breiteren Vertretung strebt das Gremium an, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen fest in der kommunalen Politik zu verankern. Die Veränderungen spiegeln einen klaren Kurswechsel hin zu mehr Barrierefreiheit und Beteiligung in Bergisch Gladbach wider.

Quelle