Berlin-Neukölln bekommt für 78 Millionen Euro ein zukunftssicheres Umspannwerk
Tobias SeidelBerlin-Neukölln bekommt für 78 Millionen Euro ein zukunftssicheres Umspannwerk
Modernisierung eines großen Umspannwerks in Berlin-Neukölln: 78 Millionen Euro für zukunftssichere Energieversorgung
Ein zentrales Umspannwerk an der Karl-Marx-Straße in Berlin-Neukölln erhält ein modernes Upgrade. Die seit den 1970er-Jahren bestehende Anlage wird durch einen hochmodernen Netzknoten ersetzt. Stromnetz Berlin investiert 78 Millionen Euro in das Projekt, das innovative Technik mit nachhaltigem Design verbindet.
Mit einem offiziellen Spatenstich am 26. März begann die Bauphase. Bevor die eigentlichen Arbeiten starten, führt Stromnetz Berlin Bodenuntersuchungen durch und entfernt alte Fundamente auf dem Gelände. Die bestehende Anlage bleibt während der gesamten Bauzeit in Betrieb.
Der Rohbau des neuen Umspannwerks soll bis Ende 2027 fertiggestellt sein. Ab 2028 folgen Fassadenarbeiten und der Innenausbau. Das Design sieht eine Ziegelfassade mit dunklen Akzenten im Bereich der Treppenhäuser vor – eine Kombination aus moderner Funktionalität und traditioneller Optik.
Nachhaltige Elemente umfassen ein Rigolensystem zur Regenwassermanagement, begrünte Flächen und eine Solaranlage. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2031 geplant, während die Umlegung aller Kabelverbindungen von der alten Anlage bis Ende 2033 abgeschlossen sein soll.
Nach der Fertigstellung wird das neue Umspannwerk Zehntausende Haushalte und Unternehmen in Neukölln mit Strom versorgen. Die 78-Millionen-Investition zielt darauf ab, die Versorgungszuverlässigkeit zu erhöhen und gleichzeitig die Umweltbelastung zu verringern. Die Anlage soll den Bezirk noch über Jahrzehnte hinweg mit Energie versorgen.






