07 May 2026, 08:04

CDU-Politiker fordert schärfere Regeln für Bürgergeld-Empfänger bei der Gesundheitsversorgung

Plakat mit dem Text "Beende den Job: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Mache niedrigere Gesundheitsprämien dauerhaft und schließe die Versorgungslücke für amerikanische Familien."

CDU-Politiker fordert schärfere Regeln für Bürgergeld-Empfänger bei der Gesundheitsversorgung

Yannick Bury, der haushaltspolitische Sprecher der CDU, hat strengere Regeln für die Gesundheitsversorgung von Bürgergeld-Empfängern vorgeschlagen. Er möchte den Zugang für diejenigen einschränken, die vor dem Bezug von Leistungen noch nie gearbeitet haben. Sein Plan würde ein älteres System wiederbeleben, das Menschen je nach ihrer Beschäftigungshistorie unterschiedlich behandelte.

Bury kritisierte die aktuelle Praxis, bei der steuerzahlende Versicherte die Kosten für Grundsicherungsempfänger tragen. Diese Regelung nannte er „nicht zu rechtfertigen“ und warnte, dass sie auf Dauer nicht haltbar sei.

Im früheren Sozialhilfemodell erhielten Personen mit vorheriger Berufstätigkeit oft umfassendere medizinische Leistungen, während Arbeitslose strengeren Beschränkungen unterlagen. Bury argumentierte, dass die Wiedereinführung dieser Unterscheidung helfen könnte, die Ausgaben zu senken.

Gleichzeitig warnte er jedoch davor, Kosten einfach innerhalb des Systems zu verschieben. Stattdessen forderte er eine breitere Debatte darüber, wie die Gesamtausgaben fair reduziert werden könnten.

Der Vorschlag würde den Zugang zur Gesundheitsversorgung enger an die bisherige Erwerbstätigkeit knüpfen. Falls umgesetzt, wäre dies eine Rückkehr zur differenzierten Behandlung, wie sie in früheren Sozialsystemen üblich war. Burys Äußerungen unterstreichen die anhaltenden Spannungen bei der Frage, wie Leistungen für Arbeitslose finanziert werden sollen.

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