CSU blockiert Reformen: Mütterrente bleibt unverändert – trotz Milliardenkosten
Anton WolfCSU blockiert Reformen: Mütterrente bleibt unverändert – trotz Milliardenkosten
CSU-Generalsekretär Martin Huber hat Änderungen am Mütterrente-Konzept entschieden ausgeschlossen. Er bezeichnete die Regelung als eine Frage der Gerechtigkeit und Anerkennung für die Leistungen von Müttern. Das Vorhaben bleibt ein zentraler Bestandteil des Koalitionsvertrags.
Die geplante Erweiterung sieht vor, dass Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern drei zusätzliche Rentenpunkte erhalten. Damit werden ihre Erziehungsleistungen gewürdigt. Die jährlichen Kosten für den Staat werden auf fünf bis sechs Milliarden Euro geschätzt.
Huber hat klargestellt, dass die CSU die Angelegenheit nicht weiter diskutieren werde. Seine Haltung steht im Kontrast zu Kritik aus Teilen der eigenen Partei sowie dem sozialen Flügel der CDU, die die hohen Kosten des Projekts bemängelt hatten.
Die Mütterrente soll wie geplant umgesetzt werden. Hubers Position garantiert, dass es keine Änderungen am System geben wird. Die Regelung wird berechtigten Müttern zusätzliche Rentenpunkte gewähren – auf erhebliche Kosten für die öffentlichen Haushalte.






