15 April 2026, 06:07

Cyberangriffe auf vernetzte Autos: Warum Elektrofahrzeuge besonders gefährdet sind

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Cyberangriffe auf vernetzte Autos: Warum Elektrofahrzeuge besonders gefährdet sind

Vernetzte Autos sind heute dank moderner Fahrerassistenzsysteme deutlich sicherer vor Unfällen. Doch ein neuer Bericht zeigt eine wachsende Gefahr auf: Das Risiko von Cyberangriffen steigt schneller, als die Unfallzahlen sinken. Besonders Elektrofahrzeuge bleiben anfällig für Hacker, die Schwachstellen in der Software ausnutzen.

Moderne Fahrzeuge setzen auf vernetzte Funktionen, um Kollisionen zu vermeiden und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Diese Systeme haben das Unfallrisiko spürbar verringert. Doch je stärker Autos vernetzt sind, desto anfälliger werden sie auch für digitale Bedrohungen.

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Sicherheitsexperten warnen, dass Cyberkriminelle weiterhin Schwachstellen in der IT-Infrastruktur von Fahrzeugen ausnutzen können. Christoph Krauss, Forscher auf diesem Gebiet, erläutert, wie Angreifer über Software-Schnittstellen die Kontrolle übernehmen könnten. In einigen Fällen reichten bereits unzureichende Authentifizierungsmechanismen oder sogar nur die Fahrzeug-Identifikationsnummer aus, um in Systeme einzudringen.

Ein besonders beunruhigendes Szenario betrifft unsichere Programmierschnittstellen (APIs). Angreifer könnten aus der Ferne Funktionen wie die Heizung auf Höchstleistung in tausenden Elektroautos gleichzeitig aktivieren. Dadurch würden die Batterien komplett entladen, und Fahrer säßen plötzlich fest. Trotz verschärfter Vorschriften bestehen solche Risiken weiter.

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, arbeiten Sicherheitsexperten mittlerweile branchenübergreifend mit verschiedenen Herstellern zusammen. Gemeinsame Anstrengungen zielen darauf ab, verbleibende Lücken zu schließen und die Abwehrmechanismen in vernetzten Fahrzeugen zu stärken.

Der Trend zu intelligenteren, vernetzten Autos hat die Sicherheit im Straßenverkehr deutlich verbessert. Gleichzeitig sehen sich Elektro- und Vernetzungsfahrzeuge weiterhin Cyberbedrohungen ausgesetzt. Hersteller und Experten verfeinern zwar kontinuierlich die Schutzmaßnahmen, doch Schwachstellen – etwa angreifbare Schnittstellen – erfordern nach wie vor ständige Wachsamkeit.

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