Deutsche Bahn setzt 44 mobile Teams für schnellere Bahnhofsreparaturen ein
Anton WolfDeutsche Bahn setzt 44 mobile Teams für schnellere Bahnhofsreparaturen ein
Die Deutsche Bahn startet eine neue Initiative, um Reparaturen an Bahnhöfen in ganz Deutschland zu beschleunigen. Der Plan umfasst 44 mobile Instandhaltungsteams und Investitionen in Höhe von 50 Millionen Euro für Personal und technische Aufrüstungen bis 2026. Ziel ist es, den Zustand und das Erscheinungsbild der Anlagen bundesweit zu verbessern.
Die 44 neuen mobilen Teams werden von Standorten im gesamten Land aus operieren. Sie arbeiten Hand in Hand mit den bereits bestehenden 400 Bahnhofs- und Gebäudekontrolleuren. Diese Teams übernehmen sowohl kleinere als auch größere Reparaturen vor Ort – von der Behebung beschädigter Glasscheiben über die Beseitigung von Graffiti bis hin zur Instandsetzung defekter Einrichtungen.
Anders als in früheren Strukturen werden die mobilen Einheiten auch umfangreichere Reparaturen durchführen, insbesondere an Bahnhöfen außerhalb der Großstädte. Ein Pilotprojekt in Regionen wie Niedersachsen zeigte bereits vielversprechende Ergebnisse. Katja Hüske, Mitglied des Vorstands von DB InfraGO, bezeichnete Bahnhöfe als die „Visitenkarte“ der Deutschen Bahn und betonte, dass der neue Ansatz schnellere Reparaturen und sichtbare Verbesserungen für die Kunden ermöglichen werde.
Im Rahmen der Initiative werden zudem rund 200 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Ihre Aufgabe wird es sein, Sauberkeit, Sicherheit und das allgemeine Erscheinungsbild der Bahnhöfe zu optimieren. Die mobilen Teams werden systematisch die Bahnhöfe in ihren zugewiesenen Regionen ansteuern, um ein breites Spektrum an Instandhaltungsarbeiten zu erledigen.
Die Investition von über 50 Millionen Euro fließt in zusätzliches Personal und technische Maßnahmen. Durch die mobilen Teams sollen Reparaturen flexibler und effizienter werden. Reisende und Besucher dürfen mit spürbaren Verbesserungen bei Qualität und Pflegezustand der Bahnhöfe rechnen.






