28 March 2026, 12:04

Deutschlands 4:3-Krimi gegen die Schweiz: Wirtz glänzt, Karl überzeugt beim Debüt

Gruppe junger Männer in Fußballtrikots auf einem Feld stehend, mit Medaillen, einen Pokal haltend, mit einem Banner im Hintergrund beschriftet mit "Yokohama U-16 Jungenfußballmannschaft" und einigen sitzenden Zuschauern.

Deutschlands 4:3-Krimi gegen die Schweiz: Wirtz glänzt, Karl überzeugt beim Debüt

Deutschland sichert sich dramatischen 4:3-Sieg gegen die Schweiz in Testspiel

In einem jüngsten Länderspielfriendly feierte die deutsche Nationalmannschaft einen packenden 4:3-Erfolg gegen die Schweiz. Die Partie bot herausragende Einzelleistungen, taktische Anpassungen sowie eine Mischung aus starken Comebacks und individuellen Schwächen. Bundestrainer Julian Nagelsmann lobte im Anschluss die mentale Stärke seiner Mannschaft und hob besonders die Leistungen einzelner Spieler hervor.

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Florian Wirtz glänzt mit Doppelpack und Vorlagen Der Mittelfeldspieler war mit zwei Toren und zwei Assists der überragende Akteur und widerlegte damit alle Zweifel an seinem Weltklasse-Status. Nagelsmann zeigte sich begeistert von Wirtzs Technik, Einsatzbereitschaft und Intensität und prophezeite ihm eine lange Karriere auf höchstem Niveau. Als Zeichen der Wertschätzung gestattete der Trainer dem 21-Jährigen sowie der gesamten Mannschaft – inklusive Kapitän Joshua Kimmich – nach dem Spiel einen entspannten Abend in Stuttgart, um Erholung und Teambuilding zu verbinden.

Kampfgeist und taktische Überlegenheit trotz Rückständen Deutschland musste im Spiel zweimal einen Rückstand aufholen, behielt jedoch trotz Schweizer Gegenwehr stets die Kontrolle. Nagelsmann betonte, seine Mannschaft habe selbst in Rückstandssituationen das Geschehen dominiert. Nico Schlotterbeck, dessen Patzer zu zwei Gegentoren führten, stabilisierte sich im Verlauf und entging so scharfer Kritik seitens des Trainers.

Rückkehrer und Debütant als Lichtblicke Nach 16 Monaten Pause kehrte Kai Havertz in die Nationalelf zurück und übernahm sofort wieder seine Rolle als offensive Schlüsselfigur. Auch die Rückkehr von Jamal Musiala in Topform stimmt zuversichtlich mit Blick auf die WM. Leroy Sané hingegen enttäuschte in seinen 63 Spielminuten – ohne Torchancen kreiert und mit einer niedrigen Zweikampfquote.

Die größte Überraschung lieferte jedoch der 18-jährige Debütant Lennart Karl. Für Sané eingewechselt, setzte er in nur 27 Minuten sofort Akzente: Drei Chancen vorbereitet, 83 Prozent seiner Zweikämpfe gewonnen und die Vorlage zum Siegtreffer. Seine dynamische Leistung deutet auf einen möglichen Generationswechsel auf der rechten Außenbahn hin. Angelo Stiller zeigte derweil eine durchwachsene Leistung im Mittelfeld.

Teamzusammenhalt nach anstrengendem Spiel Nach dem Abpfiff absolvierte die Mannschaft eine Regenerationssession im Stadion des SC Freiburg, bevor ein gemeinsames Abendessen in Baden-Württemberg den fordernden, aber erfolgreichen Abend abrundete.

Fazit: Starke Offensive und WM-Ambitionen Der Sieg gegen die Schweiz unterstrich Deutschlands offensive Tiefe und mentale Robustheit unter Druck. Wirtzs Glanzleistung, Karls fulminantes Debüt und Havertz' Comeback deuten auf ein konkurrenzfähiges Team hin, das sich formiert. Nagelsmanns ausgewogene Herangehensweise – sowohl taktisch als auch im Umgang mit den Spielern – legt den Grundstein für eine vielversprechende WM-Vorbereitung.

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