30 April 2026, 08:04

DGB-Chefin Fahimi attackiert Regierung wegen 500-Milliarden-Fonds: "Geld fließt nicht in Klimaprojekte"

Logo der Berliner Finanzinitiative mit einem blauen Kreis mit weißer Umrandung und einem weißen "B" in der Mitte, umgeben von einem weißen Ring mit einem blau-weißen Karomuster, auf einem weißen Hintergrund mit fetter schwarzer Schrift "Berlin Finance Initiative."

DGB-Chefin Fahimi attackiert Regierung wegen 500-Milliarden-Fonds: "Geld fließt nicht in Klimaprojekte"

Yasmin Fahimi, die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), hat die Handhabung eines 500-Milliarden-Euro-Sondervermögens durch die Bundesregierung scharf kritisiert. Das Geld sollte eigentlich in Infrastruktur- und Klimaprojekte fließen, doch nach ihren Angaben wird es nicht wie vorgesehen eingesetzt. Ihre Äußerungen reiht sich in eine wachsende Skepsis ein, wie der Fonds verwaltet wird.

Der DGB hatte den Sonderfonds zunächst als wichtigen Schritt begrüßt, um den Investitionsstau in Deutschland zu überwinden. Fahimi hatte gehofft, dass damit längst überfällige Modernisierungen im Verkehrs-, Energie- und Digitalbereich finanziert werden könnten.

Nun zeigt sie sich enttäuscht, dass keine Anzeichen dafür erkennbar sind, dass die vollen 500 Milliarden Euro in neue Investitionen fließen. Stattdessen werfen Kritiker der Regierung vor, die Mittel zur Deckung bestehender Haushaltslücken umzuleiten.

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Auch Wirtschaftsexperten stellen die Vorgehensweise von Finanzminister Lars Klingbeil infrage. Sie werfen ihm vor, den Fonds zur Schließung finanzieller Lücken zu nutzen, anstatt damit neue Projekte zu fördern. Die Debatte spiegelt eine zunehmende Verunsicherung wider, ob der Fonds seine ursprünglichen Versprechen einlösen wird.

Fahimis Kritik erhöht den Druck auf die Regierung, offen zu legen, wie das Sondervermögen konkret verwendet wird. Der DGB und andere Beobachter fordern mehr Transparenz, um sicherzustellen, dass die Gelder tatsächlich in echte Investitionen fließen. Ohne Kurskorrekturen droht der Fonds, die drängenden Infrastruktur- und Klimaherausforderungen des Landes nicht zu bewältigen.

Quelle