"Die Höhle der Löwen": Teenager überzeugt mit Handy-Sicherheit – Studentinnen scheitern mit waschbarer Farbe
Tobias SeidelEhemaliger Boxer Axel Schulz Gast-Grillmeister - "Die Höhle der Löwen": Teenager überzeugt mit Handy-Sicherheit – Studentinnen scheitern mit waschbarer Farbe
Die neueste Folge von "Die Höhle der Löwen" präsentierte eine bunte Mischung aus jungen Erfindern und erfahrenen Unternehmern, die ihre Ideen vorstellten. Darunter waren eine Handy-Sicherheitslösung einer 17-Jährigen, zwei Studentinnen mit waschbarer Textilfarbe sowie eine gesundheitsorientierte Ernährungsmarke auf der Suche nach weiteren Investitionen. Die Jury aus Investoren reagierte mit einer Mischung aus Deals, Skepsis und ungeschminkter Kritik.
Christopher, ein 17-jähriger Schüler, stellte Peak Protect vor – eine Handyhalterung für Outdoor-Sportler, die zugleich als Diebstahlschutz in Handtaschen dient. Sein bereits auf dem Markt erhältliches Produkt überzeugte die Investoren so sehr, dass er mehrere Angebote erhielt. Janna Ensthaler und Ralf Dümmel machten ihm jeweils ein Angebot, wobei Christopher sich schließlich für Dümmels Vorschlag entschied: 75.000 Euro im Austausch für 25 Prozent der Firmenanteile.
Die Studentinnen Anna Hadzelek und Emmy Schumacher präsentierten eine einzigartige Textilfarbe, die sich in der Waschmaschine vollständig auswäscht. Ihr Plan sah vor, die Farbe ausschließlich in ihrem eigenen T-Shirt-Druckgeschäft einzusetzen – etwa für Wahlkampagnen oder Junggesellenabschiede. Die Löwen zeigten sich jedoch skeptisch gegenüber dem Geschäftsmodell. Judith Williams winkte direkt ab: "Ich verstehe das einfach nicht. Ihr habt diese Farbe erfunden, aber wollt sie nicht verkaufen?" Janna Ensthaler nannte die Idee "Unsinn" und riet den beiden, ihren Horizont zu erweitern.
Der ehemalige Boxer Axel Schulz begleitete drei Grillmeister, die ihr 6-in-1-Grillwerkzeug vorstellten und dafür 100.000 Euro für 15 Prozent der Anteile forderten. Wie Schulz' Auftreten die Jury beeinflusste, blieb jedoch unklar. Der 16-jährige Philipp hingegen pitchte eine Online-Plattform, die Bewerbungen für Berufsausbildungen vereinfachen soll, und erhielt ein Angebot von Carsten Maschmeyer.
Heinz Pöttinger, Gründer von Purora – einem Konzept für gesunde Ernährung –, suchte 300.000 Euro für 10 Prozent seiner Firma, nachdem seine Familie bereits sieben Millionen Euro investiert hatte. Dagmar Wöhrl handelte einen Deal aus und bot die Summe für 13,75 Prozent der Anteile an. Die Rettungssanitäterin Nicole Oudes präsentierte Heartbeat Revival, einen Schlüsselanhänger, der Nutzer in Erste-Hilfe-Notsituationen anleitet. Sie bat um 160.000 Euro für 20 Prozent der Anteile, ging jedoch ohne Deal nach Hause.
Die Folge zeigte gemischte Ergebnisse für die Gründer: Während Christopher für sein Sicherheitsprodukt eine Finanzierung sicherte, ernteten die Studentinnen mit ihrer Textilfarbe harte Kritik. Puroras Gründer verließ die Show mit einem angepassten Investitionsangebot, andere wie Nicole Oudes gingen hingegen leer aus. Die Reaktionen der Jury reichten von begeisterter Unterstützung bis zur kompletten Ablehnung der vorgestellten Geschäftsmodelle.