Droht dem On-Demand-Bus Flexo in Salzgitter das Aus nach 2026?
Ungewisse Zukunft für den On-Demand-Bus "Flexo" in Salzgitter
Der bedarfsgesteuerte Busdienst Flexo in Salzgitter steht vor einer ungewissen Zukunft, da die aktuelle Förderung Ende 2026 ausläuft. Seit seiner Einführung wird der Service durch regionale Zuschüsse finanziert – doch nun müssen die lokalen Behörden entscheiden, ob sie die finanzielle Verantwortung übernehmen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Ursprünglich wurde Flexo mit Unterstützung des Regionalverbands Braunschweig ins Leben gerufen, der bis 2026 die Hälfte der Kosten trägt. Nach Ablauf dieser Förderung müssen die Kommunen den Service jedoch selbst finanzieren – im Rahmen ihrer Aufgaben für den ÖPNV. Die Entscheidung über die Zukunft von Flexo ab 2027 liegt bei den lokalen Politikern, die noch in diesem Jahr über neue Finanzierungsmodelle abstimmen müssen.
Währenddessen haben einige Regionen den Service bereits langfristig gesichert: Der Landkreis Gifhorn hat Flexo bis 2033 vertraglich gebunden, Baddeckenstedt sogar bis 2031. Aktuell verkehrt der On-Demand-Bus an verschiedenen Standorten, darunter Salzgitter-Thiede, Salzgitter-Bad und Baddeckenstedt.
Zwei Schülerinnen aus Salzgitter-Thiede, Ece Hickorkmaz und Esila Isbir, haben sich für den Erhalt des Services eingesetzt. Sie starteten eine Online-Petition, die bis Sonntag bereits 460 Unterschriften sammelte. Ihre Kampagne unterstreicht, wie wichtig Flexo für Anwohner ist, die auf den Bus als Verkehrsmittel angewiesen sind.
Ohne neue Finanzierungszusagen wird Flexo in Salzgitter nach 2026 eingestellt. Nun müssen die Kommunalparlamente abstimmen, ob sie die notwendigen Mittel bereitstellen, um den Service zu erhalten. Ihr Beschluss wird entscheiden, ob der On-Demand-Bus über die aktuelle Förderphase hinaus weiterfährt.






