Energieausgaben der Stadt explodieren – doch Schulen bleiben die größten Stromfresser
Luisa HofmannEnergieausgaben der Stadt explodieren – doch Schulen bleiben die größten Stromfresser
Die Energieausgaben der Stadt stiegen 2024 stark an und erreichten 10,7 Millionen Euro – ein Plus von 1,5 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Trotz der höheren Kosten blieb der CO₂-Fußabdruck der städtischen Gebäude nahezu unverändert. Schulen waren mit Abstand die größten Energieverbraucher: Sie verbrauchten fast die Hälfte des gesamten Stroms und über 60 Prozent des Erdgases in allen kommunalen Liegenschaften.
Der Stromverbrauch in den städtischen Gebäuden blieb 2024 stabil, wobei allein die Schulen 49 Prozent des Gesamtbedarfs ausmachten. Auch die Nachfrage nach Erdgas hielt sich auf konstantem Niveau, doch hier entfielen 62,5 Prozent auf die Schulen. Gleichzeitig stieg der Verbrauch von Heizöl – bedingt durch Vorratskäufen, die bereits 2022 getätigt worden waren.
Die Stadt investierte rund 850.000 Euro in die Modernisierung ihrer Beleuchtungsanlagen, wobei die Hälfte der Kosten durch einen Bundeszuschuss gedeckt wurde. Für die kommenden Jahre ist geplant, zwischen 2026 und 2028 veraltete Stromzähler durch digitale Modelle zu ersetzen.
Obwohl die Energiekosten 2024 um 1,5 Millionen Euro stiegen, blieben die Emissionen der städtischen Gebäude nahezu gleich. Durch die Aufrüstung der Beleuchtung und die geplante Zählererneuerung soll die Effizienz gesteigert werden. Schulen bleiben weiterhin die größten Energieverbraucher – insbesondere beim Strom- und Gasbedarf.






