07 April 2026, 16:04

Erfurt verhandelt über sechsstelligen Vergleich mit ex-Mitarbeiter Guy Montavon

Ein Blatt mit einer Zeichnung eines Stiers und mehreren Menschen, die davon fallen, sowie einem hölzernen Zaun im Hintergrund und einem Text unten mit der Aufschrift "a darktown law suit-part-second the case dismissed with an extra allowance to the attorney".

Erfurt verhandelt über sechsstelligen Vergleich mit ex-Mitarbeiter Guy Montavon

Die Stadt Erfurt verhandelt derzeit über eine außergerichtliche Einigung in einem langjährigen Rechtsstreit mit dem ehemaligen Mitarbeiter Guy Montavon. Um weitere Gerichtsverfahren zu vermeiden, wurde eine Zahlung im mittleren sechsstelligen Bereich vorgeschlagen – größtenteils für ausstehende Gehaltsansprüche. Der Fall dreht sich um seine Entlassung vor über zwei Jahren, die zunächst mit schweren Vorwürfen begründet wurde, die jedoch nie vor Gericht bewiesen werden konnten.

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Montavon war fristlos entlassen worden, nachdem ihm Machtmissbrauch und sexuelles Fehlverhalten vorgeworfen worden waren. Diese Anschuldigungen wurden später fallengelassen, doch die Stadt berief sich anschließend auf finanzielle Vergehen als Grund für seine Kündigung.

Bei Schlichtungsgesprächen Mitte März wurde eine mögliche Vergleichslösung erörtert. Der vorgeschlagene Deal sieht vor, dass Montavon seine Klage auf Wiedereinstellung zurückzieht. Die Verhandlungen stocken jedoch aufgrund zusätzlicher Forderungen Montavons, was bei Stadtvertretern auf Frustration stößt.

Falls der Stadtrat dem Abkommen zustimmt, könnte im Mai eine endgültige Einigung unterzeichnet werden. Scheitern die Verhandlungen, wird der Fall im September vor dem Erfurter Arbeitsgericht weiterverhandelt. Die weitere Entwicklung hängt davon ab, ob sich beide Seiten auf die Bedingungen einigen können. Ein Vergleich würde den Rechtsstreit beenden, während eine fehlende Einigung bedeutet, dass der Konflikt weitergeht. Die Entscheidung des Stadtrats im Mai wird die nächsten Schritte bestimmen.

Quelle