FDP-Mitgliederzahl steigt nach Führungswechsel um Kubicki
Die Freie Demokratische Partei (FDP) verzeichnet seit Ende Mai 2023 einen Anstieg der Mitgliederzahlen. Der Zuwachs folgt einem Führungswechsel auf dem Parteitag am 30. und 31. Mai. Die Delegierten wählten Wolfgang Kubicki zum neuen Vorsitzenden und bestimmten zudem ein neues Team aus Stellvertretern sowie einen Kandidaten für das Amt des Generalsekretärs.
Jahre lang hatte die FDP mit sinkenden Mitgliederzahlen zu kämpfen. Bis 2024 verlor die Partei fast 10.000 Mitglieder, während die Ampelkoalition an ihr Ende kam. Vor einem Jahr zählte die FDP noch rund 69.000 Mitglieder – ein Rückgang gegenüber dem Höchststand von 77.276 im Jahr 2021.
Auf dem jüngsten Parteitag sprachen sich die Delegierten für Kubicki als Vorsitzenden und Martin Hagen als favorisierten Kandidaten für den Generalsekretärsposten aus. Zudem wählten sie Henning Höne, Svenja Hahn und Linda Teuteberg zu stellvertretenden Vorsitzenden. Hagen führte den Mitgliederschub später auf das neue Führungsteam zurück, das sich nach Ostern formiert hatte.
Seit dem Parteitag verzeichnet die Partei einen Anstieg der Mitglieder um etwa ein Prozent. An einem einzigen Montag traten rund 780 neue Mitglieder bei, während 80 die Partei verließen. Die Zahlen deuten auf eine Trendwende nach monatelangem kontinuierlichem Rückgang hin.
Die FDP zeigt damit erste Anzeichen einer Erholung nach einer langen Phase schrumpfender Mitgliederzahlen. Die Wahl Kubickis und seines Teams scheint neue Beitritte motiviert zu haben. Die Gesamtzahl der Mitglieder bewegt sich weiterhin um die Marke von 70.000 – ein Niveau, auf dem sie sich seit Jahren hält.






