08 April 2026, 04:04

Festivaldirektor singt sich nach Taxi-Ärger zum Internet-Hit

Ein gelbes Taxi fährt auf einer belebten Stadtstraße mit Gebäuden an den Seiten, während Fußgänger mit Regenschirmen auf dem Gehweg unter einem bewölkten Himmel gehen, mit Strommasten und Kabeln im Hintergrund.

Festivaldirektor singt sich nach Taxi-Ärger zum Internet-Hit

Alfons Haider, der Direktor des Mörbisch-Festivals, sah sich nach seiner Ankunft am Wiener Hauptbahnhof mit einem unerwarteten Problem konfrontiert: Ohne Bargeld in der Tasche versuchte er, sein Taxi per Karte zu bezahlen – doch mehrere Fahrer lehnten ab. Besonders ärgerlich war, dass die kurze Strecke seine Situation noch aussichtsloser machte.

Statt den Vorfall einfach hinzunehmen, verwandelte Haider seinen Ärger in ein humorvolles Musikvideo. Er dichtete den Eurovision-Hit Tanzschein von Cosmo zu Taxischein um – einem eingängigen Protestlied über seine Taxi-Odyssee.

Haiders Missgeschick begann, als er in Wien aus dem Zug stieg. Er suchte ein Taxi, doch alle angesprochenen Fahrer verweigerten die Kartenzahlung. Die kurze Fahrt, die er vorhatte, machte die Situation nicht besser – Bargeld war für sie Pflicht.

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Statt sich nur zu beschweren, ließ Haider seiner Kreativität freien Lauf. Auf Instagram veröffentlichte er kein einfaches Gejammer, sondern ein unterhaltsames Musikvideo, in dem er von einem fiktiven Taxischein sang – einem Gutschein, der seine Fahrtkosten decken sollte.

Das Video verbreitete sich rasant und erreichte sogar Cosmo, den ursprünglichen Interpreten von Tanzschein. Der Musiker nannte Haiders Parodie "brillant" und verlieh dem kreativen Protest des Festivalleiters damit unerwartet seinen Segen.

Mit seiner lockeren Reaktion verwandelte Haider eine kleine Alltagspanne in einen viralen Moment. Das Video traf einen wunden Punkt: die Frustration von Reisenden, die in Städten auf Kartenzahlung setzen – wo aber oft noch Bargeld regiert. Gleichzeitig rückte seine clevere Abwandlung eines Eurovision-Songs das Thema auf unterhaltsame und einprägsame Weise ins Rampenlicht.

Quelle