Forschung zu Menstruationszyklus: Wie er die Leistung von Spitzenathletinnen prägt
Tobias WernerForschung zu Menstruationszyklus: Wie er die Leistung von Spitzenathletinnen prägt
Ein neues Forschungsprojekt untersucht, wie der Menstruationszyklus Spitzenathletinnen beeinflusst. Das Konsortium „Athletin-D“, an dem auch die Universität Freiburg beteiligt ist, wird Leistung, Regeneration und langfristige gesundheitliche Auswirkungen analysieren. Die Ergebnisse könnten zu besseren, auf die Bedürfnisse von Frauen zugeschnittenen Trainingsmethoden führen.
An dem Projekt wirken Expertinnen und Experten der Universitäten Freiburg, Bochum und Wuppertal sowie der Technischen Universität München mit. Gefördert wird es vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft mit rund 1,6 Millionen Euro und läuft über vier Jahre.
In Freiburg konzentriert sich das Team um Jana Strahler auf hormonelle Veränderungen, Stress, Lebensstil und psychische Gesundheit von Sportlerinnen. Ziel ist es, zu erforschen, wie diese Faktoren zusammenwirken und die Leistung beeinflussen.
Die Forscherinnen und Forscher arbeiten eng mit Athletinnen, Trainerinnen, Trainern und Spitzenverbänden zusammen, um sicherzustellen, dass die Erkenntnisse praxisnah umsetzbar sind. Ein zentrales Ergebnis wird ein digitales System sein, das auf Basis der Studienergebnisse individualisierte Trainings- und Gesundheitsempfehlungen bietet.
Das Projekt soll Wissenslücken über geschlechtsspezifische Unterschiede im Spitzensport schließen. Durch die Analyse des Einflusses des Menstruationszyklus hofft das Konsortium, Trainingsstrategien zu optimieren und das Wohlbefinden der Sportlerinnen langfristig zu sichern. Das aus der Forschung entwickelte digitale Tool wird Athletinnen maßgeschneiderte Unterstützung bieten.






