01 May 2026, 04:05

Frauendemo in Kreuzberg eskaliert: Polizei und Aktivistinnen im Konflikt

Eine Gruppe von Menschen marschiert mit einem pinken Banner, auf dem 'Frauenmarsch in Berlin' steht, durch die Straße, einige tragen Mötzen und Schutzbrillen, andere halten Fahnen, vor dem Hintergrund von Bäumen, Fahrzeugen und Himmel.

Frauendemo in Kreuzberg eskaliert: Polizei und Aktivistinnen im Konflikt

Mehr als 2.000 Menschen zogen am Vorabend des 1. Mai durch Berlin-Kreuzberg, um an der jährlichen Frauendemonstration teilzunehmen. Die von angespannter Stimmung geprägte Veranstaltung endete mit Auseinandersetzungen mit der Polizei und mehreren Fällen von Sachbeschädigung.

Die Kundgebung startete am Kottbusser Damm und bewegte sich in Richtung Köpenicker Straße. Die Organisatorinnen beendeten sie etwa zehn Minuten früher als geplant. Teilnehmerinnen trugen Transparente und skandierten Parolen, mit denen sie sich gegen Rassismus, Queerfeindlichkeit und Frauenhass in der Gesellschaft aussprachen.

Die Polizei meldete vier Fälle von Beschädigungen an Privatfahrzeugen und Streifenwagen. Zudem wurden Feuerwerkskörper gezündet, und in vereinzelten Konflikten flogen Gegenstände in Richtung der Beamten. Eine Person wurde wegen Beleidigung eines Polizisten festgenommen.

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Rund 1.800 Einsatzkräfte waren am Donnerstag und in der Walpurgisnacht in ganz Berlin im Einsatz. Die Behörden schätzten die Zahl der Demonstrantinnen und Demonstranten auf etwa 2.600 – mehr als zunächst erwartet.

Die Demonstration endete ohne schwere Verletzungen, hinterließ jedoch eine Spur leichter Sachschäden. Die Polizei blieb mit starkem Aufgebot die ganze Nacht präsent, um weitere Unruhen zu überwachen. Die Veranstaltung unterstrich die anhaltenden Spannungen zwischen Aktivistinnen und der Berliner Polizei.

Quelle