Frauentag 2026: Eine Aktionswoche für Gleichberechtigung und sichtbare Zeichen
Luisa HofmannFrauentag 2026: Eine Aktionswoche für Gleichberechtigung und sichtbare Zeichen
Gleichstellungsstelle des Landkreises feiert Internationalen Frauentag 2026 mit einer Aktionswoche
Mit einer einwöchigen Kampagne beging die Gleichstellungsstelle der Kreisverwaltung im Jahr 2026 den Internationalen Frauentag. Das Programm reichte von Kunstausstellungen bis hin zu Diskussionsveranstaltungen – alles mit dem Ziel, Frauenrechte in den Fokus zu rücken und auf anhaltende Herausforderungen aufmerksam zu machen. Ein weiterer Höhepunkt war die Aufstellung einer neuen roten Bank im Bürgerpark Ringheim in Großostheim.
Der Internationale Frauentag blickt auf eine Geschichte bis ins Jahr 1910 zurück, als Clara Zetkin die Idee erstmals vorbrachte. Mehr als ein Jahrhundert später bleibt der Kampf um echte Gleichberechtigung trotz Fortschritten in den Frauenrechten aktuell.
Die Kampagne 2026 unter dem Motto "Rund um den Internationalen Frauentag" bot ein dichtes Programm: Eine Vernissage, ein Benefizkonzert, eine Lesung, eine Filmdiskussion und ein feministisch-literarischer Abend standen auf dem Plan. Letzterer, gemeinsam mit Nachbarlandkreisen organisiert, zog 55 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an.
Ein besonderer Moment war der 20. März, als das Aschaffenburger Frauenforum sein 40-jähriges Bestehen feierte. Die Veranstaltung unterstrich Forderungen nach Selbstbestimmung, einem Ende von Gewalt und echter Gleichstellung. Gleichzeitig wurde im Bürgerpark Ringheim die neunte rote Bank des Landkreises enthüllt. Die in knalligem Rot gestrichenen Bänke dienen als sichtbare Mahnmale gegen häusliche und sexualisierte Gewalt und sind mit Hilfsangeboten versehen.
Die Organisatorinnen und Organisatoren warben auf Social Media intensiv für die Kampagne und sorgten so für eine breite Auseinandersetzung mit den Themen und Aktivitäten.
Die Veranstaltungen 2026 verbanden Kunst, Diskussion und Aktivismus, um für Frauenrechte zu kämpfen. Mit nun neun roten Bänken im gesamten Landkreis bleibt die Kampagne ein dauerhaftes Symbol des Widerstands gegen Gewalt. Die Gleichstellungsstelle hält mit ihrem Engagement die Debatte über Gleichberechtigung lebendig und präsent.






