09 May 2026, 20:03

Freiburgs Synagoge bekommt Schutzzaun mit symbolträchtigem Menora-Tor

Eine Zeichnung eines Gebäudes mit einem Zaun, einem Stern oben, Fenstern und einem Geländer, mit Text unten, der mutmaßlich eine Synagoge in Jerusalem darstellt.

Freiburgs Synagoge bekommt Schutzzaun mit symbolträchtigem Menora-Tor

Freiburg wird bald einen Schutzzaun um seine Synagoge errichten

Das Projekt folgt jahrelangen Forderungen der Jüdischen Gemeinde und soll wachsende Sicherheitsbedenken adressieren. Das Design bewahrt dabei den offenen Charakter des Platzes, fügt aber ein symbolträchtiges Tor in Form eines Menora hinzu.

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Der Zaun wurde nach ausführlichen Gesprächen zwischen Stadtvertretern und jüdischen Vertretern genehmigt. Seine transparente Gestaltung sorgt dafür, dass der Platz optisch zugänglich bleibt, während das Menora-Tor als sinnstiftender Eingang dient. Die Jüdische Gemeinde begrüßt die Entscheidung und bezeichnet sie als notwendigen Schritt für Sicherheit und Würde.

Bürgermeister Martin Horn betonte, der Schutz jüdischen Lebens habe höchste Priorität. In den Zaun werden zudem Grundsteine der ehemaligen Synagoge integriert, um einen Raum der Besinnung zu schaffen. Die Finanzierung übernehmen sowohl die Stadt als auch der Zentralrat der Juden in Deutschland, der sich mit 27.500 Euro beteiligt.

Die Planung und Umsetzung übernimmt der Caritasverband Freiburg. Bei geschätzten Gesamtkosten von 120.000 Euro reagiert das Projekt auf die zunehmenden Angriffe auf jüdische Einrichtungen in ganz Deutschland.

Nach Fertigstellung wird der Zaun sowohl Sicherheit als auch eine würdige Gedenkstätte bieten. Stadt und jüdische Vertreter haben eng zusammengearbeitet, um Schutz und den historischen Charakter des Platzes in Einklang zu bringen. Die Bauarbeiten werden unter der Aufsicht des Caritasverbands vorangetrieben.

Quelle