19 March 2026, 12:06

Gewalt an Bahnhöfen: Bundespolizei sucht Zeugen nach brutalen Angriffen in Dresden und Tübingen

Schwarz-weißes Foto einer Gruppe von Frauen, die neben einem Zug stehen, eine hält einen Korb, mit einer Person im Zugfenster dahinter und Text unten, der lautet: "Druck aus dem Leben und der Zeit der ersten Lady der Vereinigten Staaten von Anonymous."

Gewalt an Bahnhöfen: Bundespolizei sucht Zeugen nach brutalen Angriffen in Dresden und Tübingen

Berichte über verbale und körperliche Angriffe an deutschen Bahnhöfen nehmen zu

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In den vergangenen zwölf Monaten haben sich die Meldungen über verbale und körperliche Übergriffe an deutschen Bahnhöfen gehäuft. Zwar gibt es keine offizielle Gesamtstatistik, doch zwischen März 2025 und März 2026 wurden mindestens zwei schwerwiegende Vorfälle dokumentiert. Die Behörden bitten nun die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Identifizierung der Täter.

Bei einem der Angriffe in Dresden wird nach einem Tatverdächtigen gefahndet, der einer bestimmten Beschreibung entspricht. Ein weiterer Vorfall ereignete sich im vergangenen Sommer am Tübinger Hauptbahnhof, wo eine junge Frau bespuckt und verbal beleidigt wurde.

Angriff auf 20-Jährige in Tübingen Am 16. Juli 2025 wurde eine 20-jährige Frau am Tübinger Hauptbahnhof Opfer eines Angriffs. Gegen 17:25 Uhr wurde sie auf Gleis 5 bespuckt und beschimpft. Die Bundespolizei sucht seitdem Zeugen und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer +49 711 / 87035-0 beim Bundespolizeiinspektion Stuttgart.

Unbekannter greift Fahrgast in Dresden an In einem weiteren Fall attackierte ein unbekannter Mann einen Reisenden am Dresdner Hauptbahnhof. Der Gesuchte wird als etwa 1,90 Meter groß beschrieben, mit ungepflegtem Äußeren, zerrissener Kleidung und vollem Bart. Der Vorfall wurde erst im Nachhinein gemeldet; der Täter konnte bisher nicht ermittelt werden.

Beide Fälle sind Teil einer besorgniserregenden Zunahme von Aggressionen an Bahnhöfen in ganz Deutschland. Zwar liegen keine genauen Zahlen vor, doch die Behörden ermitteln weiter und rufen die Bevölkerung auf, verdächtige Vorfälle zu melden.

Die Bundespolizei verfolgt in beiden Fällen aktiv alle Spuren. Zeugen des Tübinger Angriffs werden aufgefordert, sich zu melden, während die Suche nach dem Dresdner Tatverdächtigen andauert. Personen mit relevanten Informationen werden gebeten, die laufenden Ermittlungen zu unterstützen.

Quelle