Grünen-Politiker fordert härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland
Anton WolfGrünen-Politiker fordert härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland
Ein führender Politiker der Grünen hat strengere Maßnahmen gegen Antisemitismus in Deutschland gefordert. Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, äußerte sich nach Berichten über wachsende Ängste in jüdischen Gemeinden. Seine Aussagen folgen auf Besorgnis über die Sicherheit seit dem Hamas-Angriff auf Israel im vergangenen Oktober.
Von Notz verurteilte die zunehmende Feindseligkeit, der Jüdinnen und Juden in Deutschland ausgesetzt sind. Er bezeichnete die jüngsten Angriffe und Hassäußerungen als „absolut inakzeptabel und abscheulich“. Der Politiker kritisierte zudem jene, die das Handeln der israelischen Regierung als Vorwand für antisemitische Hetze nutzen.
Mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden betrachten Deutschland seit dem 7. Oktober als weniger sicher. Diese Entwicklung hat die Forderungen nach besserem Schutz und schärferen gesetzlichen Maßnahmen verstärkt.
Der stellvertretende Grünen-Fraktionschef betonte, die Gesellschaft müsse Antisemitismus „überall und zu jeder Zeit mit allen rechtlichen Mitteln“ bekämpfen. Seine Worte unterstreichen die Dringlichkeit, sowohl gewalttätige Vorfälle als auch diskriminierende Rhetorik zu addressieren.
Von Notz’ Stellungnahmen spiegeln die breiten Sorgen über Antisemitismus in Deutschland wider. Jüdische Gruppen melden weiterhin ein gestiegenes Unsicherheitsgefühl, während politische Führungskräfte auf entschlossenere Reaktionen drängen. Die Debatte über Sicherheit und rechtlichen Schutz bleibt ein zentrales Thema für Politiker und Gemeinden gleichermaßen.






