23 April 2026, 00:11

Hammer schließt bis April 2026 alle Filialen – das Ende einer Baumarkt-Ära

Ladeninneres mit gestapelten Kartons, Bodenaufkleber, Kleiderstangen, Informationsschildern, Deckenleuchten und einer Rückwand, die aufgrund der COVID-19-Pandemie geschlossen ist.

Hammer schließt bis April 2026 alle Filialen – das Ende einer Baumarkt-Ära

Baumarkt-Kette Hammer wird bis Ende April 2026 weitere Filialen schließen

Der deutsche Heimwerkerbedarf-Händler Hammer steht vor der Schließung weiterer Standorte bis Ende April 2026. Das Unternehmen kämpft seit Monaten um das Überleben, ohne dass ein Investor in Sicht wäre, der weitere Schließungen abwenden könnte. In allen verbleibenden Filialen haben bereits Räumungsverkäufe begonnen, während der Konzern seine Geschäfte schrittweise einstellt.

Die Krise bei Hammer hat sich verschärft, nachdem zwei potenzielle Käufer aus den Verhandlungen ausgestiegen sind. Da keine verbindliche Vereinbarung zustande kam, droht der Kette die Insolvenz. Zwar hat sich ein neuer Bieter für die noch betriebenen Filialen interessiert gezeigt, doch bleibt ungewiss, ob ein Deal tatsächlich zustande kommt.

Bis Ende März 2026 waren bereits 46 Hammer-Filialen geschlossen worden, die Schlüssel wurden an die Vermieter zurückgegeben. Weitere 20 Standorte werden bis Ende April aufgrund von Lagerbestandsengpässen dichtmachen. Das Unternehmen bestätigte, dass alle Mietverträge im April auslaufen – nach der gesetzlich vorgeschriebenen dreimonatigen Kündigungsfrist.

Seit April 2026 finden in den verbleibenden 21 Filialen Räumungsverkäufe statt. Die Rabattaktionen werden bis Ende Mai fortgesetzt, wenn auch die letzten Standorte voraussichtlich ihre Türen schließen. Die Arbeitsverträge der Mitarbeiter werden ebenfalls im April enden, wobei das Personal eine Kündigungsfrist von bis zu drei Monaten erhält.

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Sollte sich nicht in letzter Minute doch noch ein Rettungsdeal ergeben, wird Hammer bis Mai 2026 alle Filialen geschlossen haben. Damit endet der Betrieb der Kette vollständig – die Mietverträge werden gekündigt, die Arbeitsverträge der Mitarbeiter auslaufen. Die Zukunft des Unternehmens hängt nun davon ab, ob der jüngste Bieter eine Vereinbarung finalisiert.

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