05 May 2026, 06:10

Haßelmann greift Scholz und Merz an: "Keine Antworten auf drängende Fragen"

Eine Liniengrafik zeigt die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland mit begleitendem erklärendem Text.

Haßelmann greift Scholz und Merz an: "Keine Antworten auf drängende Fragen"

Bundestagsvize Britta Haßelmann von den Grünen hat Bundeskanzler Olaf Scholz und Oppositionsführer Friedrich Merz scharf kritisiert. Sie warf beiden vor, in einer Zeit drängender Herausforderungen die Erwartungen nicht zu erfüllen. Ihre Äußerungen fielen während einer Rede, in der sie die Prioritäten ihrer Partei für die kommenden Monate skizzierte.

Zunächst nahm Haßelmann Scholz ins Visier: Er habe zwar Hoffnung geweckt, aber zu wenig geliefert. Die Regierung müsse sich „zusammenreißen und endlich liefern“, betonte sie – die Menschen bräuchten spürbare Verbesserungen im Alltag. Ein schlüssiger Plan für Gerechtigkeit und Fortschritt fehle nach wie vor.

An Merz gerichtet erinnerte sie an dessen früheren Spott über Scholz als „Machtklempner“ – doch nun bleibe er selbst hinter den Erwartungen zurück. Trotz guter finanzieller Rahmenbedingungen investiere seine Partei nicht in Infrastruktur, Klimaschutz oder die Bahn. Mit einem Fußballvergleich erklärte sie Merz kurzerhand zum „Nicht-spielenden Akteur“, wenn es um Leistung gehe.

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Die Grünen hingegen seien bereit, Verantwortung für echten Wandel zu übernehmen, betonte Haßelmann. Ihr Fokus liege darauf, die Abhängigkeit von fossilen Energien zu überwinden – nicht zu vertiefen. Gleichzeitig stellte sie klar, dass ihre Partei kein vorzeitiges Ende der Ampelkoalition anstrebe.

Haßelmanns Worte spiegeln eine wachsende Unzufriedenheit mit der aktuellen politischen Richtung wider. Die Grünen positionieren sich als treibende Kraft für soziale und ökologische Reformen. Ob die Regierung ihre Versprechen in Taten umsetzt, wird über die nächsten Schritte entscheiden.

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