30 March 2026, 20:06

Hertha BSC kämpft mit Aufschwung um den Bundesliga-Aufstieg

Schwarze und weiße Zeichnung von Menschen und Tieren auf einem Feld mit einer Wand und Fenstern im Hintergrund, mit dem Text "Zähigkeit im Fußball kultivieren" unten.

Hertha BSC kämpft mit Aufschwung um den Bundesliga-Aufstieg

Hertha BSC hat seit Mitte Februar eine Wende eingeleitet und kämpft wieder um den Aufstieg

Die Saison von Hertha BSC hat seit Mitte Februar eine deutliche Wende genommen – die Mannschaft ist wieder im Rennen um den Aufstieg in die Bundesliga. Trainer Stefan Leitl hatte zwar zuvor einen direkten Aufstieg ausgeschlossen, doch seitdem hat das Team fünf der letzten sieben Spiele gewonnen und zwei Unentschieden erreicht. Trotz dieser Aufholjagd liegt Hertha in der 2. Bundesliga weiterhin sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz zurück.

Verteidiger Kevin Sessa als Schlüsselfigur – "Ich bleibe dem Verein treu" Kevin Sessa, dessen Vertrag noch bis 2027 läuft, hat maßgeblichen Anteil an der jüngsten positiven Entwicklung. Der Abwehrspieler betont, dass er keinen vorzeitigen Wechsel plant und sich voll auf die aktuelle Saison konzentriert.

Der Aufschwung begann, nachdem Leitl Mitte Februar öffentlich erklärt hatte, der direkte Aufstieg sei unrealistisch. Seither hat sich die Mannschaft auf den dritten Tabellenplatz vorgearbeitet und bis Ende März fünf Siege sowie zwei Remis in sieben Spielen eingefahren. Besonders bemerkenswert ist diese Leistungssteigerung, da Hertha zuvor vor allem defensiv mit Problemen kämpfte – insbesondere nach dem Muskelfaserriss von Kennet Eichhorn, der ihn vier Wochen außer Gefecht setzte.

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Sessa, der in Eichhorns Abwesenheit die letzten vier Partien von Beginn an bestritten hat, führt Verletzungen und mangelnde Konstanz als Hauptgründe für die früheren Schwächen an. Zwar räumt er die Qualität des Kaders ein, gibt aber zu, dass das Team über längere Phasen hinweg nicht die nötige Leistung bringen konnte. Zudem deutet der Verteidiger an, dass zu viel Grübeln unter Druck zu dem vorübergehenden Formtief beigetragen haben könnte.

Teamtiefe als Erfolgsfaktor – Sessa bleibt fokussiert Trotz der Rückschläge hat sich die Mannschaftsstärke als entscheidend erwiesen: Spieler, die für verletzte Kollegen einsprangen, halfen, die Ergebnisse zu stabilisieren – drei Siege in den letzten vier Spielen sprechen für sich. Sessa selbst zeigt sich weiter fest an Hertha BSC gebunden und weist Spekulationen über einen vorzeitigen Abgang zurück. Stattdessen richteten sich seine Gedanken auf die verbleibenden Partien der Saison.

Mit der jüngsten Serie hat Hertha die Aufstiegsträume wiederbelebt, auch wenn der Relegationsplatz weiterhin sieben Punkte entfernt ist. Sessas defensive Leistungen – besonders in Eichhorns Abwesenheit – waren dabei von zentraler Bedeutung. Nun gilt es für das Team, die verbesserte Form bis zum Saisonfinale zu halten.

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