Jugendbad Burgfarrnbach droht nach Jahrzehnten die endgültige Schließung
Anton WolfJugendbad Burgfarrnbach droht nach Jahrzehnten die endgültige Schließung
Jugendbad Burgfarrnbach in Fürth steht vor der endgültigen Schließung
Das Freibad Jugendbad Burgfarrnbach in Fürth könnte für immer seine Pforten schließen. Aufgrund schwerer Schäden blieb die Anlage in dieser Saison geschlossen – und die notwendigen Reparaturen könnten sich als zu kostspielig erweisen. Die Stadtverwaltung prüft nun eine dauerhafte Stilllegung.
Die Zukunft des Bades ist ungewiss, nachdem die Besucherzahlen über Jahre hinweg zurückgingen und die finanziellen Verluste stiegen. Die Einnahmen brachen stark ein, während die Betriebskosten hoch blieben. Der Zugang ist derzeit auf Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren sowie deren Begleitpersonen beschränkt.
Kritische Systeme der Anlage sind marode: Die Wasseraufbereitung und die Umwälzpumpen funktionieren unzuverlässig, und das Becken verliert seit dem vergangenen Jahr große Mengen Wasser. Allein die Behebung der Undichtigkeiten könnte bis zu 50.000 Euro kosten.
Insgesamt werden mindestens 165.000 Euro benötigt, um technische, bauliche und sicherheitsrelevante Mängel zu beheben. Das Bad verfügt über ein unbeheiztes 8 mal 20 Meter großes Becken, eine 1.000 Quadratmeter große Liegewiese sowie grundlegende Einrichtungen wie Umkleiden und Toiletten.
Am 10. Juni 2026 wird der Finanz- und Verwaltungsausschuss der Stadt Fürth über das Schicksal des Bades entscheiden. Auf der Tagesordnung stehen eine Abstimmung über die endgültige Schließung sowie Pläne zur Nachnutzung des Geländes. Sollte der Beschluss fallen, würde dies das Ende des Jugendbads Burgfarrnbach nach Jahrzehnten des Betriebs bedeuten. Die Stadt würde dann alternative Nutzungsmöglichkeiten für das Areal prüfen. Ohne größere Investitionen bleibt die Zukunft der Anlage ungewiss.






