Kommunale Energieversorger setzen verstärkt auf Batteriespeicherlösungen
Tobias WernerKommunale Energieversorger setzen verstärkt auf Batteriespeicherlösungen
Immer mehr kommunale Energieversorger setzen auf Batteriespeicher, da die Nachfrage steigt. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 46 % der Unternehmen derzeit Speicherprojekte prüfen, während 27 % sich in der Planungsphase befinden. Nur ein kleiner Teil zeigt kein Interesse an der Technologie.
Die Studie ergab, dass 40 % der kommunalen Energieunternehmen aktiv Batteriespeichersysteme entwickeln. Davon haben 11 % bereits mit der Umsetzung begonnen.
Die Kapazitäten der Projekte variieren stark. Ein Drittel der geplanten oder laufenden Vorhaben liegt zwischen 1 und 5 Megawatt. Ein weiteres Drittel bewegt sich zwischen 5 und 10 Megawatt. Größere Projekte mit einer Leistung zwischen 10 und 100 Megawatt machen 23 % aus. Gleichzeitig überschreiten 7 % der Initiativen die Marke von 100 Megawatt.
Das Interesse an Batteriespeichern ist unter den Befragten groß. Über ein Drittel bezeichnete die Technologie als sehr oder äußerst bedeutend für ihr Unternehmen. Allerdings haben derzeit 16 % keine Pläne, Speicherlösungen zu erkunden.
Die Ergebnisse verdeutlichen einen klaren Trend hin zu Batteriespeichern bei kommunalen Versorgern. Da fast die Hälfte der Unternehmen Projekte bewertet oder plant, wird die Verbreitung voraussichtlich weiter zunehmen. Großflächige Systeme sind zwar seltener, stellen aber dennoch einen bemerkenswerten Anteil der Entwicklungen dar.






