09 May 2026, 08:07

Krach will Berlins Wohnungsnot mit Mietregister und schärferen Kontrollen bekämpfen

Plakat an einer Wand mit fettem schwarzem Text, der "Occupy Wall Street" und "Wir sind die 99%." lautet.

Krach will Berlins Wohnungsnot mit Mietregister und schärferen Kontrollen bekämpfen

Steffen Krach, der Spitzenkandidat der SPD in Berlin, hat die Wohnungsfrage zum zentralen Thema seines Wahlkampfs gemacht. Mit neuen Maßnahmen – darunter ein stadtweites Mietregister und strengere Kontrollen – will er den steigenden Mieten und der Wohnungsnot entgegenwirken. Zudem plädiert er dafür, die Mietpreisbremse auf Bundesebene neu zu verhandeln.

Krach kündigte Pläne für ein Mietregister an, das ganz Berlin abdecken soll. Er bezeichnete dies als bahnbrechende Entwicklung, die dringend benötigte Transparenz auf den Wohnungsmarkt bringen werde. Die SPD hatte bereits den Berliner Mietspiegel eingeführt, und Krach will auf dieser Grundlage aufbauen.

Darüber hinaus forderte er seine Partei auf, sich für eine Bundesklausel einzusetzen, die Berlin ermöglichen würde, die Mietpreisbremse wieder einzuführen – diese war zuvor von Gerichten gekippt worden. Vermieter wurden gewarnt, ihre Mietverträge zu überprüfen, bevor die Mietkontrollbehörden im Frühjahr 2027 mit den Überprüfungen beginnen.

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In einem lockeren Moment forderte Krach seinen CDU-Konkurrenten Kai Wegner zu einem Tennismatch heraus – eine spitze Anspielung auf Wegners umstrittene Entscheidung, während eines großen Stromausfalls in Berlin im vergangenen Jahr Tennis zu spielen.

Krachs Wahlkampf konzentriert sich darauf, die Wohnungsnot durch schärfere Aufsicht und eine wiederbelebte Mietpreisbremse zu entschärfen. Das geplante Register und die Kontrollbehörden sollen 2027 an den Start gehen. Seine Herausforderung an Wegner verleiht der politischen Debatte über Berlins Zukunft eine persönliche Note.

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