11 June 2026, 12:03

Krachs SPD-Pläne: Fünf Prozent Solidaritätszuschlag für Topverdiener ab 2030

Krach schlägt 'Zukunftssolidaritätssteuer' vor

Krachs SPD-Pläne: Fünf Prozent Solidaritätszuschlag für Topverdiener ab 2030

Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD in Berlin, hat einen neuen Steuervorschlag vorgelegt. Er fordert einen fünfprozentigen Solidaritätszuschlag für Spitzenverdiener, um Bildung und Familienförderung zu finanzieren. Die Abgabe soll für Einzelpersonen mit einem Jahreseinkommen von über 300.000 Euro und für Paare mit mehr als 500.000 Euro gelten.

Krachs geplante Steuer, die den Namen „Zukunfts-Solidaritätssteuer“ trägt, soll bis 2030 erhoben werden. Die Einnahmen würden Spielraum für Steuersenkungen schaffen und die öffentliche Unterstützung für Sozialreformen stärken. Der Politiker begründet den Vorstoß mit der wachsenden Ungleichheit und der zunehmenden Zahl extrem vermögender Menschen in Deutschland.

Gleichzeitig kritisiert Krach geplante Sparmaßnahmen, die besonders schutzbedürftige Gruppen treffen würden – darunter Alleinerziehende, Rentner, pflegende Angehörige, Auszubildende und Studierende. Krach betont, es sei die Aufgabe der SPD, diese Kürzungen zu verhindern und die Stärken einer handlungsfähigen Sozialdemokratie unter Beweis zu stellen.

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Ziel der Steuer ist es, finanzielle Ungleichheiten abzubauen und gleichzeitig zentrale soziale Leistungen zu sichern. Krach ist überzeugt, dass die SPD handeln muss, um die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft zu schützen. Der Vorschlag soll eine ausgewogene Balance zwischen Haushaltskonsolidierung und sozialer Gerechtigkeit herstellen.

Quelle