16 April 2026, 20:05

Landwirt gewinnt jahrzehntelangen Rechtsstreit um mangelhaften Silo vor Bundesgerichtshof

Nahaufnahme einer gebrochenen und verwitterten Straßenoberfläche mit tiefen, breiten Rissen.

Landwirt gewinnt jahrzehntelangen Rechtsstreit um mangelhaften Silo vor Bundesgerichtshof

Ein Landwirt hat einen jahrelangen Rechtsstreit gegen ein Bauunternehmen wegen eines mangelhaften Silos gewonnen. Der Konflikt begann, nachdem kurz nach der Fertigstellung der Anlage im Jahr 2010 Risse und unebene Oberflächen auftraten. Der Fall gelangte bis vor den Bundesgerichtshof, der am 27. November 2025 zugunsten des Landwirts entschied.

Das Bauunternehmen hatte im September 2010 einen Befahrsilos für den Landwirt errichtet. Bereits wenig später zeigten sich Mängel wie Risse und eine unebene Oberfläche. Daraufhin leitete der Landwirt 2013 ein selbstständiges Beweisverfahren ein.

Bis 2015 hatte der Landwirt eine Klage auf 120.000 Euro eingereicht, um die Vorabkosten für die Reparaturen zu decken. Das Landgericht Ansbach gab dem Landwirt zunächst recht und bestätigte seinen Anspruch auf einen mangelfreien Silo, wie ursprünglich zugesichert. Das Oberlandesgericht Nürnberg kürzte die zugesprochene Summe später jedoch um ein Drittel.

Der Fall landete schließlich vor dem Bundesgerichtshof. In seinem endgültigen Urteil verpflichtete das Gericht das Bauunternehmen, sämtliche Mängel am Silo vollständig zu beheben.

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Die Entscheidung bestätigt, dass der Landwirt Anspruch auf einen fehlerfreien Silo hat. Das Bauunternehmen muss nun alle notwendigen Reparaturen auf eigene Kosten durchführen. Das Urteil setzt einem mehr als ein Jahrzehnt andauernden Rechtsstreit ein Ende.

Quelle