04 April 2026, 18:05

Lastenrad-Logistik fordert klügere Lösungen statt pauschaler Verbote für mehr Verkehrssicherheit

Eine Reihe von Fahrrädern, die entlang einer Straße geparkt sind, mit einem Bus und Fußgängern im Hintergrund, in der Nähe eines Baums und von Gebäuden.

Lastenrad-Logistik fordert klügere Lösungen statt pauschaler Verbote für mehr Verkehrssicherheit

Fachverband Lastenrad-Logistik (RLVD) fordert bessere Lösungen für mehr Sicherheit im Verkehr

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Der Fachverband Lastenrad-Logistik Deutschland (RLVD) hat bessere Lösungen gefordert, um die Sicherheit von Fußgänger:innen, Radfahrer:innen und gewerblichem Verkehr zu verbessern. Statt pauschale Verbote für Lastenräder zu unterstützen, setzt sich der Verband für klügere Infrastruktur und klarere Regeln ein, um Konflikte auf engen Wegen zu vermeiden.

RLVD-Vorsitzender Ernst Brust betonte, dass Streitigkeiten oft dann entstehen, wenn Verkehrsflächen zu knapp bemessen, schlecht geplant oder überlastet sind. Er unterstrich, dass Sicherheit von Kompetenz, gegenseitigem Respekt und gut definierten Vorschriften abhängt – und nicht allein von Einschränkungen.

Der Verband lehnt generelle Verbote für Lastenräder ab, selbst auf schmalen Radwegen. Der RLVD argumentiert, dass selbst große gewerbliche Lastenräder in der Regel nur halb so breit, lang und schnell sind wie herkömmliche Liefertransporter. Zudem werben sie für kleinere, leisere und emissionsfreie Fahrzeuge, um Staus zu verringern und illegales Parken einzudämmen.

Der RLVD bietet seine Expertise in der Fahrradlogistik an, um praktikable Lösungen zu entwickeln. Ziel ist es, Initiativen wie Vision Zero und die Verkehrswende zu unterstützen, während gleichzeitig die Straßen für alle sicherer werden. Der Verband erkennt zwar die Bedenken hinsichtlich der Fußgängersicherheit an, besteht aber darauf, dass bessere Infrastruktur – und nicht Verbote – die Lösung ist.

Der Ansatz des RLVD setzt auf Zusammenarbeit statt auf Restriktionen. Durch die Forderung nach verbesserten Radinfrastrukturen und einem klügeren Einsatz von Fahrzeugen will der Verband die Spannungen zwischen Verkehrsteilnehmer:innen abbauen. Seine Vorschläge könnten künftige Richtlinien für gemeinsam genutzte Verkehrsflächen in städtischen Gebieten prägen.

Quelle