Leonie Bartsch will erste Oberbürgermeisterin Braunschweigs werden – mit Fokus auf bezahlbares Wohnen
Tobias WernerLeonie Bartsch will erste Oberbürgermeisterin Braunschweigs werden – mit Fokus auf bezahlbares Wohnen
Braunschweig bereitet sich auf die Kommunalwahlen am 13. September 2023 vor – mit einer neuen Kandidatin im Rennen um das Amt der Oberbürgermeisterin. Die Partei Die Linke hat Leonie Bartsch nominiert und ist damit die einzige Frau im Wettbewerb um das Spitzenamt der Stadt. Ihr Wahlkampf konzentriert sich auf die Bewältigung der Wohnungsnot durch den Ausbau bezahlbaren Wohnraums und die Senkung der Mieten.
Die 30-jährige Bartsch, die als Co-Vorsitzende von Die Linke in Braunschweig fungiert, wurde am vergangenen Wochenende auf der Parteiversammlung einstimmig gewählt. Die Partei, die derzeit zwei Sitze im Stadtrat hält, zählt lokal über 600 Mitglieder und erreichte bei der letzten Bundestagswahl 11,6 Prozent der Stimmen.
Neben dem Oberbürgermeisterinnen-Rennen hat Die Linke zudem Marcus Winkler als Spitzenkandidaten für den Stadtbezirk Westlicher Ring aufgestellt. Der 33-jährige Elektriker gilt nun als aussichtsreicher Anwärter auf einen Sitz im Stadtrat. Bei der anstehenden Wahl im September entscheiden die Bürger:innen über die Oberbürgermeisterin, den Stadtrat sowie die Bezirksräte.
Bartschs Kandidatur bringt das Thema bezahlbares Wohnen als zentralen Wahlkampfschwerpunkt ein. Sollte sie gewählt werden, wäre sie die erste Frau in diesem Amt für Braunschweig. Die Wahlergebnisse werden zeigen, ob Die Linke ihren Einfluss in der Kommunalpolitik ausbauen kann.






