Lignano Sabbiadoro erwartet 80.000 Pfingsttouristen – mit strengen Alkoholregeln
Tobias SeidelLignano Sabbiadoro erwartet 80.000 Pfingsttouristen – mit strengen Alkoholregeln
Lignano Sabbiadoro bereitet sich auf ein volles Pfingstwochenende vor – über 80.000 Touristen erwartet
Vom 22. bis 25. Mai reisen mehr als 80.000 Besucher in den beliebten italienischen Badeort Lignano Sabbiadoro – darunter rund 20.000 Gäste aus Österreich, die wie jedes Jahr zu den Tutto-Gas-Feierlichkeiten anreisen. Angesichts vergangener Vorfälle im Zusammenhang mit übermäßigem Alkoholkonsum kündigten die lokalen Behörden nun verschärfte Maßnahmen an, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Die Touristenzahlen in dem friulanischen Seebad steigen seit Monaten kontinuierlich an: Schon an den ersten Frühlingwochenenden zählte die Stadt bis zu 100.000 Besucher. Doch besonders an Pfingsten kam es in der Vergangenheit immer wieder zu alkoholverursachten Störungen. Um dies zu verhindern, gelten nun frühere Sperrzeiten für Bars, strengere Kontrollen beim Alkoholverkauf sowie Beschränkungen für laute Musik.
Sicherheit hat oberste Priorität Während des Wochenendes wird die Polizeipräsenz deutlich erhöht: Beamte der Polizia und der Carabinieri patrouillieren verstärkt in den Hauptbereichen, unterstützt von privatem Sicherheitspersonal in öffentlichen Verkehrsmitteln und an stark frequentierten Orten. Die Sicherheitskräfte stehen in direktem Austausch mit den Behörden. Zudem gibt es vermehrte Verkehrskontrollen auf den Hauptzufahrtsstraßen, um den Andrang der Gäste zu bewältigen.
Auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit spielt eine Rolle: Italienische und österreichische Behörden arbeiten Hand in Hand, um für Ordnung zu sorgen. Ziel der Maßnahmen ist es, die feierliche Atmosphäre mit der öffentlichen Sicherheit in Einklang zu bringen – schließlich gehört das Pfingstwochenende zu den besucherstärksten des Jahres in Lignano.
Schärfere Regeln nach alkoholverursachten Vorfällen Die neuen Einschränkungen und die verstärkte Sicherheitspräsenz sind eine Reaktion auf die wiederholten Zwischenfälle der vergangenen Jahre, die oft mit übermäßigem Alkoholkonsum zusammenhingen. Bars müssen früher schließen, der Alkoholverkauf wird stärker überwacht, und Lärmbelästigungen sollen eingedämmt werden. Mit über 80.000 erwarteten Gästen – darunter einer großen Gruppe aus Österreich – hoffen die Verantwortlichen, dass die Maßnahmen für ein reibungsloseres Fest sowohl für Besucher als auch für Einheimische sorgen.






