Lordano triumphiert beim Oleander-Rennen – ein halber Körper macht den Unterschied
Anton WolfLordano triumphiert beim Oleander-Rennen – ein halber Körper macht den Unterschied
Lordano siegt im Oleander-Rennen – Deutschlands prestigeträchtigstem Langstreckenrennen
Der siebenjährige Fuchswallach Lordano hat das 55. Oleander-Rennen, Deutschlands wichtigstes Rennen über die Langdistanz, für sich entschieden. Über die 3.200 Meter sicherte er sich nicht nur den Sieg, sondern auch ein Preisgeld von 130.000 Euro. Der Triumph ist ein weiterer Höhepunkt in seiner Karriere, die bisher 12 Siege aus 21 Starts umfasst.
Das Rennen war der erste Berliner Lauf des Jahres unter dem Dach der Europa Group. Lordano, geritten von Sibylle Vogt, setzte sich mit einem halben Körpervorsprung vor Narrativo durch. Techno Beat belegte den dritten Platz.
Mit einer Quote von 31:10 ging Lordano als Favorit ins Rennen – ein Zeichen für das große Vertrauen in seine Fähigkeiten. Sein Trainer Marcel Weiß, der in Mülheim an der Ruhr ansässig ist, formt den Wallach für den Gestüt Ittlingen von Manfred Ostermann. Der Hengst hat bereits über verschiedene Distanzen zwischen 2.200 und 3.200 Metern triumphiert und bewiesen, wie vielseitig er ist.
Nach dem Sieg lobte Jogt Sibylle Vogt Lordanos Kampfgeist und ungenutztes Potenzial. Trainer Weiß bezeichnete ihn als ein „außergewöhnliches Pferd“ und betonte, wie sehr das Team an seine weitere Erfolgsgeschichte glaubt.
Der Sieg festigt Lordanos Ruf als einer der besten Stayer Deutschlands. Mit nun 12 Siegen bleibt er eine dominierende Kraft im Langstreckensport. Sein Auftritt in Berlin unterstreicht einmal mehr seine Klasse als Ausdauerspezialist.






