12 June 2026, 14:05

Mehringplatz in Berlin: Millionen verpufft – wo bleibt der Fortschritt?

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Mehringplatz in Berlin: Millionen verpufft – wo bleibt der Fortschritt?

Mehringplatz in Berlin: Millioneninvestitionen, aber kaum sichtbare Fortschritte

Am Berliner Mehringplatz flossen beträchtliche Mittel in Sanierungsmaßnahmen – doch die Ergebnisse bleiben für die Anwohnerinnen und Anwohner kaum spürbar. Bis 2022 wurden über 7 Millionen Euro in die Aufwertung des Platzes investiert, doch Klagen über mangelnde Verbesserungen der Lebensqualität halten an.

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Erst 2023 wurde als Reaktion auf die anhaltenden Probleme eine feste Kiezkümmerin eingesetzt. Die Finanzierung solcher Vorhaben stammt aus dem Aktionsfonds des Bundesprogramms „Sozialer Zusammenhalt“.

Öffentliche Debatte: Wie geht es weiter am Mehringplatz? Bald findet eine öffentliche Diskussion zur Zukunft des Mehringplatzes statt. Die Veranstaltung wird von Uwe Rada und Rainer Rutz, den Herausgebern einer lokalen Website, moderiert. Als Gäste sind unter anderem Kerstin Wolter, Landesvorsitzende der Linken, sowie die wohnungspolitischen Sprecherinnen Sevim Aydın (SPD) und Katrin Schmidberger (Grüne) eingeladen. Mitwirken wird auch Markus Liske – Autor, Journalist und langjähriger Mehringplatz-Bewohner –, der als Mitbegründer des Revolutionären Anwohnerrats fungiert.

Ziel der Runde ist es, Lösungsansätze für die hartnäckigen Probleme des Kiezes zu entwickeln. Trotz finanzieller Mittel und neuer Strukturen bleibt der Stillstand ein zentrales Ärgernis für die Bevölkerung. Die Diskussion soll Politik, Verwaltung und zivilgesellschaftliche Akteure zusammenbringen, um gemeinsame Perspektiven zu erarbeiten.

Quelle