Mysteriöser Geruch im ICE: Zug bei Trechtingshausen evakuiert und außer Betrieb
Tobias WernerMysteriöser Geruch im ICE: Zug bei Trechtingshausen evakuiert und außer Betrieb
Ein ICE-Hochgeschwindigkeitszug wurde bei Trechtingshausen evakuiert, nachdem sich ein rätselhafter Geruch in einem der Wagen ausgebreitet hatte. Der Vorfall sorgte für erhebliche Behinderungen bei Reisenden in Richtung Köln; Rettungskräfte rückten an den Ort des Geschehens aus.
Der Geruch war zunächst im Inneren eines Waggons während der Fahrt wahrgenommen worden. Da die Quelle nicht ausfindig gemacht werden konnte, hielt das Zugpersonal außerplanmäßig an, um die Türen zu öffnen und den Bereich zu belüften. Dennoch kollabierte ein Zugbegleiter, und ein weiterer Fahrgast erlitt aufgrund der Dämpfe eine Panikattacke.
Als Vorsichtsmaßnahme wurden alle 177 Passagiere aufgefordert, den Zug zu verlassen. Feuerwehr und Polizei trafen ein, um die Lage zu klären, und stießen bei ihrer Durchsuchung auf eine nicht identifizierte Flüssigkeit. Die genaue Beschaffenheit der Substanz ist weiterhin unklar; die Ermittlungen dauern an.
Da der Zug außer Betrieb genommen werden musste, wurden Ersatzbusse organisiert, um die gestrandeten Reisenden zu ihren Zielen zu bringen.
Die Ursache des Geruchs steht noch nicht fest. Die Behörden untersuchen weiterhin die an Bord gefundene Flüssigkeit. Betroffene Fahrgäste erhielten Alternativtransportmittel, um ihre Fahrten fortsetzen zu können.






