Neue Radroute am Niederrhein verbindet Kultur und Natur auf malerischer Strecke
Tobias WernerNeue Radroute am Niederrhein verbindet Kultur und Natur auf malerischer Strecke
Neue Radroute führt durch historische Stätten und geschützte Landschaften am Niederrhein
Eine neue Radroute ist eröffnet worden, die Radfahrer durch historische Sehenswürdigkeiten und geschützte Naturlandschaften in der Region Niederrhein führt. Die Tour beginnt am Knotenpunkt 38 in Schwalmtal-Amern und schlängelt sich vorbei an jahrhundertealten Kirchen, Kapellen und weiteren Wahrzeichen.
Die Strecke startet am Knotenpunkt 38 in Schwalmtal-Amern und führt zunächst zur St.-Michael-Kirche in Waldniel. Das 1880 erbaute neugotische Gotteshaus am Knotenpunkt 24 ist ein beeindruckendes Beispiel der Architektur des 19. Jahrhunderts.
Weiter geht es am Mühlenturm vorbei, einem gut erhaltenen Wahrzeichen aus dem frühen 19. Jahrhundert. Der Weg führt dann zur katholischen St.-Gertrudis-Kirche in Schwalmtal-Dilkrath, einer dreischiffigen Backsteinbasilika am Knotenpunkt 65.
In Niederkrüchten passieren Radfahrer zwei bedeutende Bauwerke: die St.-Maria-an-den-Heiden-Kapelle am Knotenpunkt 39 mit einem flämischen Schnitzaltar sowie die St.-Laurentius-Kirche in Elmpt, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. In der Nähe liegt die Peterskirche in Born – erstmals 1136 urkundlich erwähnt und im 15. Jahrhundert erweitert –, die der Route zusätzliche historische Tiefe verleiht.
Die Strecke führt zudem durch das geschützte Landschaftsgebiet Happelter Heide mit malerischen Ausblicken, bevor sie das Kreuzherrenkloster in Brüggen erreicht. Das Klosterensemble mit der St.-Nikolaus-Kirche ist ein lohnender Halt für Radwanderer. Zum Abschluss endet die Tour an der St.-Martin-Kirche in Oberkrüchten, einem einschiffigen Barockbau am Knotenpunkt 10.
Die Radroute verbindet religiöse Stätten, historische Bauwerke und natürliche Schönheiten der Region. Radfahrer können hier jahrhundertealte Architektur erkunden, während sie durch geschützte Landschaften und ruhige Dörfer fahren. Der Weg bietet sowohl kulturelle Einblicke als auch ein entspanntes Naturerlebnis.






