Nick Kyrgios kehrt mit Sieg und Niederlage auf die Tennis-Tour zurück
Tobias WernerNick Kyrgios kehrt mit Sieg und Niederlage auf die Tennis-Tour zurück
Nick Kyrgios ist nach langer Verletzungspause in den Wettkampfsport zurückgekehrt. Der Australier bestritt sein erstes Einzelmatch in Stuttgart, wo er den Weltranglistendrittenunddreißigsten, Corentin Moutet, besiegte. Sein Comeback endete jedoch bereits in der zweiten Runde gegen den japanischen Qualifikanten Sho Shimabukuro.
Kyrgios hatte seit 2022 kein Einzel mehr gespielt – nach einer Handgelenksoperation und vier Knieoperationen. Sein Comeback begann vielversprechend mit einem Sieg gegen Moutet. Im nächsten Match traf er auf Shimabukuro und setzte sogar einen Unterhand-Aufschlag ein, um den ersten Satz mit 6:4 zu gewinnen.
Shimabukuro kämpfte sich jedoch zurück und gewann den zweiten Satz im Tie-Break. Im dritten Satz erzielte Kyrgios zwar 11 Winner, beging aber auch 10 unerzwungene Fehler, während Shimabukuro 13 Winner bei nur 6 Fehlern landete. Der Japaner sicherte sich schließlich den Sieg mit 4:6, 7:6 (7:5), 6:4 nach einer Stunde und 52 Minuten.
Im dritten Satz geriet Kyrgios zudem in einen Streit mit dem Stuhlrichter, nachdem er nicht über neue Bälle informiert worden war. Trotz der Niederlage zog er im Doppel an der Seite seines Partners Alexander Bublik ins Viertelfinale ein – das Duo gewann sein Match mit 6:3, 2:6, [10:6]. Kyrgios bleibt weiterhin ungesetzt, da er seit 2022 nur sieben Einzelmatches bestritten hat.
Als Nächstes wird Kyrgios beim Rasenturnier in Halle an den Start gehen. Sein Auftritt in Stuttgart zeigte sowohl sein Können als auch die Herausforderungen seines Comebacks. Der Erfolg im Doppel mit Bublik setzt einen positiven Akzent in seiner Rückkehr.






