10 April 2026, 16:05

Paris Jackson kämpft um Transparenz im Erbe ihres Vaters Michael Jackson

Plakat mit der Aufschrift 'Eine kurze Geschichte von T.J. Jackson' mit einem zentralen Porträt umgeben von Bildern von Blättern, einer Flagge und anderen Gegenständen.

Paris Jackson kämpft um Transparenz im Erbe ihres Vaters Michael Jackson

Ein langjähriger Rechtsstreit um das Erbe von Michael Jackson nimmt eine neue Wendung, da seine Tochter Paris die finanzielle Verwaltung des Nachlasses infrage stellt. Der Konflikt eskaliert kurz vor der Veröffentlichung eines Biopics über den verstorbenen Popstar, den Paris als irreführend kritisiert. Im Mittelpunkt des Streits stehen Fragen zu Geld, Transparenz und dem Umgang des Nachlasses mit Jacksons Vermächtnis.

Der Fall zieht sich bereits seit 17 Jahren hin, wobei die Spannungen zwischen Paris und den Testamentsvollstreckern des Nachlasses, John Branca und John McClain, nun besonders aufbrechen. Seit Michael Jacksons Tod 2009 befindet sich das Erbe in der Nachlassabwicklung. Branca und McClain haben in den vergangenen Jahren Projekte betreut, die Milliardenumsätze generierten – darunter Musikveröffentlichungen, Merchandising-Artikel und der bevorstehende Kinofilm Michael.

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Paris Jackson hat sich öffentlich gegen den Film ausgesprochen und ihn in Instagram-Posts als "zuckerbeschichtet" und "unehrlich" bezeichnet. Zudem fordert sie mehr Transparenz bei der Verwaltung des Nachlasses. Ihre Geschwister unterstützen sie in der Forderung nach klareren und zeitnahen finanziellen Berichten.

Im März warfen die Anwälte des Nachlasses Paris in Gerichtsdokumenten vor, sie inszeniere "Boulevard-Presseauftritte" und "stolziere in Verhandlungsräume". Zudem behaupteten sie, sie habe bereits rund 65 Millionen Dollar aus dem Erbe erhalten. Paris bestritt diese Summe sowie die angeblich 148.252.657 Dollar, die Branca und McClain bis Ende 2021 als Vergütung erhalten haben sollen.

Ein Richter genehmigte kürzlich einen Zeitplan für die Vorlage der Ausgaben des Nachlasses. Allerdings müssen Branca und McClain ihre Abrechnung für 2025 erst im April 2027 einreichen. Diese Verzögerung verstärkt die Frustration von Paris und ihren Geschwistern, die eine offenere Finanzpolitik des Nachlasses fordern. Der Rechtsstreit unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen der Familie Michael Jacksons und den Verwaltern seines Erbes. Trotz Paris' Protesten wird der Biopic wie geplant erscheinen. Gleichzeitig bleiben die finanziellen Offenlegungen des Nachlasses ein Streitpunkt – eine baldige Lösung ist nicht in Sicht.

Quelle