Pepperl+Fuchs: Der unsichtbare Garant für Sicherheit in der Wasserstoffwirtschaft
Luisa HofmannPepperl+Fuchs: Der unsichtbare Garant für Sicherheit in der Wasserstoffwirtschaft
Pepperl+Fuchs spielt seit Jahrzehnten eine stille, aber entscheidende Rolle in der Wasserstoffwirtschaft. Obwohl das Unternehmen kaum als Pionier dieser Branche wahrgenommen wird, steigt die Nachfrage nach seiner Expertise im Explosionsschutz nun deutlich. Der Boom bei grünem Wasserstoff rückt seine langjährigen Lösungen wieder in den Fokus.
Das Unternehmen stellt keine spezifische Wasserstofftechnik her, sondern ist spezialisiert auf Technologien für explosionsgefährdete Umgebungen – ein kritischer Bereich, wo Wasserstoff zum Einsatz kommt. Seine Produkte, etwa Schnittstellenmodule oder explosionsgeschützte Gehäuse, sind bereits an Wasserstofftankstellen und in einem großen Infrastrukturprojekt in Nordrhein-Westfalen im Einsatz.
Diese Lösungen kommen selten direkt mit Wasserstoff in Kontakt. Stattdessen arbeiten sie im Hintergrund und sorgen für eine sichere Signalübertragung in Hochrisikobereichen. Die Ethernet-APL-Technologie des Unternehmens ermöglicht zudem schnellere Datenübertragung und präzise vorhersagende Wartung in Wasserstoffanlagen.
Wasserstoff ist hochentzündlich und erfordert strenge Sicherheitsvorkehrungen. Doch Pepperl+Fuchs betont, dass ein professioneller Explosionsschutz die Risiken beherrschbar macht. Seine Systeme kommen auch in Elektrolyseanlagen zum Einsatz – abhängig von der jeweiligen Auslegung und den Sicherheitsprotokollen.
Die jüngste politische und industrielle Förderung von grünem Wasserstoff hat die Nachfrage nach den Produkten von Pepperl+Fuchs weiter gesteigert. Das Unternehmen sieht den Explosionsschutz als unverzichtbar für das Wachstum der Branche. Mit seinen branchenübergreifenden Lösungen passt es sich kontinuierlich an die wachsende Wasserstoffinfrastruktur an.






