07 June 2026, 00:04

Piers Morgan warnt vor täuschend echten Deepfakes – selbst seine Mutter erkennt sie nicht

Piers Morgan: KI ist so mächtig, dass eine Deepfake-Version von mir sogar meine eigene Mutter getäuscht hat - SXSW London

Piers Morgan warnt vor täuschend echten Deepfakes – selbst seine Mutter erkennt sie nicht

Piers Morgan äußert Besorgnis über KI-generierte Deepfake-Videos, die seine Stimme und sein Aussehen imitieren

Der Moderator gab zu, dass selbst seine eigene Mutter Schwierigkeiten hatte, ein gefälschtes Video von ihm als solches zu erkennen. Gleichzeitig kritisierte er die SXSW London dafür, den YouTube-Kommentator Cenk Uygur nicht verteidigt zu haben, nachdem die britische Regierung ihm die Einreise verweigerte.

Morgan erklärte, die Deepfake-Technologie sei mittlerweile so überzeugend, dass seine Mutter ein manipuliertes Video nicht von echten Aufnahmen unterscheiden konnte. Zudem werde sein Abbild in gefälschten Clips im Internet verwendet, die angeblich aus seinen Sendungen stammen. Zwar glaubt er, in Debatten weiterhin überzeugender als KI zu sein – doch die Verbreitung solcher Inhalte macht ihm zunehmend Sorgen.

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Auch andere Prominente sind von Deepfakes betroffen. Die Sängerin Katherine Jenkins räumte ein, dass sie aufgrund der Zunahme KI-manipulierter Medien Inhalten auf Plattformen wie TikTok kaum noch vertraut.

Kritik an SXSW London nach Einreiseverbot für Uygur und Piker Zudem übt Morgan scharfe Kritik an der SXSW London wegen ihrer Reaktion auf die Entscheidung der britischen Regierung, Uygur und dessen Neffen Hasan Piker die Einreise zu verweigern. Zuständig für solche Beschlüsse ist jedoch das Innenministerium (Home Office), nicht das Festival. Die Veranstalter betonten, ihre Aufgabe sei es, vielfältige Stimmen zusammenzubringen – in dieser Woche finden über 800 Vorträge und Vorführungen statt. Gleichzeitig bekräftigten sie ihre Unterstützung für Morgans Recht auf freie Meinungsäußerung, selbst wenn er das Festival selbst infrage stellt.

Das Einreiseverbot für Uygur und Piker bleibt vorerst bestehen, während die SXSW London ihr Programm aus Diskussionen und Screenings fortsetzt. Morgans Warnungen unterstreichen die wachsende Herausforderung, echte Inhalte von KI-generierten Fälschungen zu unterscheiden. Die Festivalleitung betont, sich nicht in Einreiseentscheidungen einzumischen, stehe aber für offenen Diskurs.

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