Polizei deckt gefährliche Mängel bei Kindersitzen in Neuss-Erfttal auf
Anton WolfPolizei deckt gefährliche Mängel bei Kindersitzen in Neuss-Erfttal auf
Polizei kontrolliert Verkehr in Neuss-Erfttal – viele Kinder unzureichend gesichert
Am 26. März führte die Polizei in Neuss-Erfttal in der Nähe eines Kindergartens eine Verkehrskontrolle durch. Im Fokus standen die korrekte Nutzung von Kindersitzen sowie die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Dabei stellten die Beamten fest, dass zwar die meisten Autofahrer die Tempolimits einhielten, viele Kinder jedoch nicht vorschriftsmäßig im Fahrzeug gesichert waren.
Nach deutscher Verkehrsordnung müssen Kinder unter zwölf Jahren oder kleiner als 150 Zentimeter stets in einem geeigneten Rückhaltesystem – etwa einem altersgerechten Kindersitz – transportiert werden. Diese Regel gilt auch für kurze Strecken. Verantwortlich für die Einhaltung ist der Fahrer; bei Verstößen drohen Bußgelder oder Punkte in Flensburg.
Bei der Aktion in der Nähe des DRK-Kindergartens registrierten die Beamten auffällig viele Fälle, in denen Kinder entweder gar nicht oder falsch gesichert waren. An der Kontrolle beteiligten sich neben den örtlichen Polizeikräften auch Kindergartenkinder und die Verkehrswacht.
Fahrer, die sich an die Vorschriften hielten, erhielten von den Kindern eine Überraschung: selbstgebastelte Osterkarten und Schokoeier. Mit der Aktion sollte nicht nur auf die Bedeutung der Kindersicherheit im Auto aufmerksam gemacht, sondern auch vorbildliches Verhalten belohnt werden.
Die Kontrollen zeigten, dass es in der Region weiterhin Defizite bei der Kindersicherung im Auto gibt. Wer junge Mitfahrer nicht ordnungsgemäß sichert, muss weiterhin mit Strafen oder Punkten rechnen. Die Zusammenarbeit von Polizei, Kindern und Verkehrswacht unterstrich den gemeinschaftlichen Ansatz, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.






