Polizei durchsucht Kölner Friseursalon und findet Drogen, Waffen und Luxusgüter
Anton WolfPolizei durchsucht Kölner Friseursalon und findet Drogen, Waffen und Luxusgüter
Kölner Polizei durchsucht Friseursalon und Wohnungen im Stadtteil Vingst
Am 23. April 2023 hat die Kölner Polizei einen Friseursalon sowie mehrere Wohnungen im Stadtteil Vingst durchsucht. Bei der Aktion wurden Drogen, Waffen und größere Bargeldbeträge beschlagnahmt, die mutmaßlich mit dem Handel von Betäubungsmitteln in Verbindung stehen. Die Behörden schlossen den Betrieb zudem wegen mehrfacher Verstöße gegen geltendes Recht.
Die Razzia war Teil einer umfassenderen Ermittlung gegen Drogenhandel. Die Beamten sicherten rund 90 Dosen Kokain und Crack sowie 100 Gramm Marihuana. Zudem wurden eine Rolex-Uhr im Wert von 100.000 Euro, 20.000 Euro Bargeld, eine Machete, Messer und ein Mobiltelefon beschlagnahmt.
Der 32-jährige Inhaber des Friseursalons gerät nun in den Verdacht, von seinem Geschäft aus Drogen verkauft zu haben. An der Aktion waren Polizei, Zollbeamte und städtische Behörden beteiligt, die mehrere Objekte in den Stadtteilen Kalk, Neumarkt und Friesenviertel durchsuchten. Dabei dokumentierten sie Verstöße gegen Aufenthalts-, Hygiene- und Jugendschutzbestimmungen.
Als Konsequenz schloss und versiegelte das städtische Gewerbeamt den Friseursalon. Es wurden Bußgelder in Höhe von über 95.000 Euro verhängt und mehrere Spielautomaten beschlagnahmt. Mit der Aktion sollten Verstöße geahndet und kriminelle Strukturen in der Region zerschlagen werden.
Bei der Razzia wurden Drogen, Waffen und hochwertige Gegenstände sichergestellt. Der Friseursalon bleibt vorerst geschlossen, gegen den Inhaber wird weiter ermittelt. Die Behörden gehen weiterhin gegen illegale Aktivitäten in Kölner Stadtteilen vor.






