Rüdiger fordert kämpferischere Mentalität für Deutschlands WM-Erfolg
Tobias WernerRüdiger fordert kämpferischere Mentalität für Deutschlands WM-Erfolg
Antonio Rüdiger fordert aggressivere und geschlossenere Mentalität für Deutschlands WM-Chancen
Der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger hat eine kämpferischere und einheitlichere Einstellung gefordert, wenn die Mannschaft die Weltmeisterschaft gewinnen wolle. Der Innenverteidiger von Real Madrid verteidigte zugleich seinen körperbetonten Spielstil und betonte, dass dieser entscheidend zu seinem Erfolg beitrage.
Rüdiger, der seit neun Jahren keine Rote Karte mehr gesehen hat, sprach in einem aktuellen Interview offen über seine Herangehensweise.
Der 31-Jährige gab zu, dass sein hartes Defensivverhalten manchmal an Grenzen stoße. Als Beispiel für ein Überschreiten dieser Grenzen nannte er eine frühere Auseinandersetzung mit Diego Rico von Getafe. Dennoch argumentierte er, dass frühe körperliche Zweikämpfe und mentale Vorbereitung zentrale Elemente seines Spiels seien.
In der internen Rangliste der deutschen Innenverteidiger liegt Rüdiger hinter Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck auf Platz drei. Trotz seines Rufs als robuster Abwehrspieler verwies er darauf, dass seine letzte Rote Karte fast ein Jahrzehnt zurückliege – ein Beweis dafür, dass sein Stil kontrolliert und nicht rücksichtslos sei.
Bevor Rüdiger 2022 zu Real Madrid wechselte, spielte er für die AS Roma in der Serie A, für Chelsea in der Premier League sowie zuvor in der Bundesliga für den VfB Stuttgart und Borussia Dortmund. Seine Erfahrungen in den Top-Ligen Europas haben seinen kompromisslosen Spielstil geprägt, von dem er überzeugt ist, dass er der Verteidigung Stabilität verleiht.
Gleichzeitig betonte er, dass die deutsche Nationalmannschaft eine unerbittlichere und geschlossenere Haltung entwickeln müsse, um auf höchstem Niveau mithalten zu können. Ohne diese Veränderung, warnte er, bleibe der Gewinn großer Turniere wie der Weltmeisterschaft unerreichbar.
Rüdigers Aussagen unterstreichen seinen Glauben an einen härteren, aber disziplinierteren Ansatz für die deutsche Mannschaft. Seine eigene Bilanz – neun Jahre ohne Rote Karte – stützt seine These, dass Aggressivität gezielt und verantwortungsvoll eingesetzt werden kann.
Die Erfahrung und Einstellung des Verteidigers könnte prägend dafür sein, wie sich die Nationalelf auf künftige Wettbewerbe vorbereitet.






