SPD und DGB fordern gemeinsame Rentenreform mit Arbeitgeber-Pflichtbeiträgen
Anton WolfSPD und DGB fordern gemeinsame Rentenreform mit Arbeitgeber-Pflichtbeiträgen
Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt einen neuen Rentenreformvorschlag. Der vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) vorgebrachte Plan sieht ein verpflichtendes betriebliches Rentensystem vor. Arbeitgeber sollen demzufolge ebenfalls Beiträge in das System einzahlen.
DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi hatte zunächst die Einführung eines verpflichtenden betrieblichen Pensionsfonds gefordert. Sie betonte, dass Arbeitgeber die finanzielle Verantwortung für die Altersvorsorge der Beschäftigten mit tragen müssten. Ziel des Vorhabens ist es, wachsende Sorgen über künftige Rentenlücken zu entschärfen.
Dagmar Schmidt, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, schloss sich dieser Position an. Sie verwies auf den Bedarf an zusätzlichen finanziellen Mitteln, um ausreichende Alterseinkommen zu sichern. Schmidt bestand darauf, dass Arbeitgeber mindestens einen gleich hohen Anteil in das verpflichtende Rentensystem einzahlen müssten.
Die Unterstützung der SPD stärkt den DGB in seinem Vorhaben, ein neues Rentenmodell durchzusetzen. Sollte der Plan umgesetzt werden, wären sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber verpflichtet, in die betriebliche Altersvorsorge einzuzahlen. Der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, in dem Politiker nach Lösungen für die langfristige Finanzierung der Renten suchen.






